Ein Blick ins Buch: „Neuro Change“ von Dr. Markus Ramming

Neuro_Change_Buch_HaufeNoch Druckfrisch ist das 2019 im Haufe Verlag erschienene Buch „Neuro Change“ vom Neurobiologen und Trainer des Zentrums für Leistungsmanagement, Dr. Markus Ramming. Titel wie auch Untertitel „Antworten der Hirnforschung auf den Wandel im Management“ vermitteln bereits deutlich worum es im Buch geht. Changeprozesse sind mit dem Blick auf den kleinsten und zugleich wichtigen Baustein der Veränderung zu beleuchten: unser Gehirn. Change ist das Management Thema schlecht hin, insbesondere im Zeitalter der Digitalisierung und Internationalisierung.

Mit seinem wissenschaftlich-neurobiologischen Ansatz geht Dr. Markus Ramming an die Wurzel der Herausforderung – Wandel nachhaltig in Organisationen und bei deren Mitarbeitern herbeizuführen.

Veränderungen fangen mit einem selbst an
Besonders wichtig ist Dr. Ramming Veränderung vom Individuum ausgehend zu überdenken und zu implementieren. Er sieht die Schritte für tiefgreifende Erneuerungen in folgender Reihenfolge: Eigene Veränderung, Veränderung anderer und dann der Wandel im Unternehmen. Entsprechend dem Satz Mahatma Gandhis: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du in der Welt bewirken willst“ ist das größte Kapitel seines Buchs auch das der „Persönlichen Veränderung“. Erst dann geht er auf die „Veränderung anderer“ sowie Teams und Firmen ein. Er behandelt die Themen Beziehungen, Zugehörigkeit, Fairness, Motivation, Entscheidungen, Autonomie, Konflikte, Kultur mal aus der Sicht des Gehirns.

Die Einleitung führt kurz zusammengefasst die grundlegenden Funktionen und Eigenschaften des Gehirns sowie die Arbeitsprinzipien unserer Körpers wie zum Beispiel dem Nervensystem auf. Mit diesem wissenschaftlichen Hintergrund wird der Leser dann zur „Persönlichen Veränderung“ geführt. In 12 Unterkapiteln wird ausführlich erklärt, welche Veränderungen erreichbar sind, wie die Motivation dazu geschaffen werden kann, welche Erkenntnisse dazu nötig sind und wo wir uns selbst und der gewünschten Veränderung entgegenstehen. Genauso aber auch was unsere Gene, Persönlichkeit und Fähigkeiten mit den individuellen Changeprozessen zu tun haben und wie positive aber vor allem negative Emotionen darauf wirken.

Nützliches zum Nachschlagen
Es folgen das schon angesprochene Kapitel „Veränderung anderer“, dass auf gemeinsame Ziele und Bedürfnisse aber auch wieder auf die individuellen Perspektive, im Sinne des Mitfühlens und Vorbild sein eingeht. Im wertvollen Anhang werden gehirnspezifische Fachausdrücke erklärt, die durch Zeichnungen sehr gut verständlich werden. Auch Fragen finden sich dort, die sie sich selbst und anderen Menschen stellen können – privat wie beruflich. Diese sind so formuliert, dass sie unser Gehirn auf positive Weise stimulieren und auf unsere Ziele ausgerichtet sind. So können Gespräche, Gedanken und Situationen geschaffen werden, die frei von negativen Glaubenssätzen sind. Darüber hinaus sind 16 konkrete aber auch sehr kreative Tipps für spezielle Aktionen und Eingriffe in die Organisation bzw. Unternehmenskultur im Anhang ausgeführt. Im Literaturverzeichnis finden sie weiterführende Literatur und wissenschaftliche Beleg für die aufgeführten Experimente und Beispiele.

Fazit
Dr. Markus Ramming wechselt in seinem Buch mehrfach in die Position eines Ich-Erzählers und berichtet von Beispielen aus seinem Alltag bzw. persönlichen Erfahrungen die er als Führungskraft in der Pharmabranche gesammelt hat. Diese Erzählweise schafft eine Nähe und führt dazu, dass die teilweise komplexen Inhalte stets anschaulich erklärt und damit verständlich bleiben. Einige Abschnitte enthalten zudem Übungen die das gelernte festigen, zur konkreten Anwendung anleiten und so zur Veränderung motivieren. Die Übungen bleiben dabei stets im umsetzbaren Rahmen. Dr. Ramming ist Wissenschaftler auf der Suche nach Erkenntnis und Wahrheit. Das merkt man auch an seinem Buch das mit Schaubildern, Bezügen zu Studien und anderen wissenschaftlichen Publikationen versehen ist. Dabei bleibt er immer verständlich und stellt wie Eingangs beschrieben den Menschen in den Mittelpunkt bzw. sieht die Veränderung aus der individuellen Perspektive. Im Gegensatz zum häufigen Blick auf das Ganze bzw. der Organisation, eine erfrischend neue Sichtweise. Die für den Arbeitsalltag einen besonderen nutzen hat. Denn durch diese Form der Darstellung wird klar warum Veränderungen so häufig scheitern. Eben weil die Veränderungen nicht wirklich durchdacht und gehirngerecht durchgeführt worden sind. Aus diesen Beispielen und der eigenen Erfahrung kann dann eine individuelle Herangehensweise an Mitarbeiterführung entstehen, die gelingt. Aber nicht nur Führungskräfte können viel für die eigene Entwicklung lernen. Auch wer sich im Allgemeinen für das Gehirn und dessen Eigenheiten Interessiert hat mit den Inhalten von „Neuro Change“ aus der Theorie und Praxis große Freude.

Markus_Ramming

Den Autor und Trainer Dr. Markus Ramming können Sie auch am 06. und 07. Juni im Schloss zu Hopferau kennenlernen. In seinem zweitätigen Seminar Neuroleadership stecken einige Inhalte aus seinem neuen Buch und viele weitere Themen die Neurobiologie und Management bzw. Führung verbindet. Die Seminare im kleinen Kreis sind schnell ausgebucht, also melden Sie sich noch heute unter kontakt@zentrum-fuer-leistungsmanagement.com oder Telefonisch unter +49 8364 098489-30. Weitere Informationen und Details wie Inhalte und Preis finden Sie auf unserem Seminarblatt.

Autor
Der promovierte Neurobiologe, Dr. Markus Ramming, war über 15 Jahre in verschiedenen Führungspositionen der pharmazeutischen Industrie tätig. Seit 2008 hat er sich auf Neuroleadership spezialisiert und begleitet als Experte internationale Changemanagement- und Führungskräfteentwicklungsprojekte. Zudem arbeitet er als Dozent an verschiedenen bayrischen Hochschulen, ist Trainer und Coach sowie Buchautor.

Mein erster Kontakt mit Neuroleadership

Im Laufe meines Berufslebens hatte ich mich schon oft mit Teambuilding und Managementratgebern auseinandergesetzt. Man lernt die Kollegen ein wenig besser kennen und erhält Tipps für die Strukturierung von Meetings oder des Terminkalenders. Meist waren diese aber alle sehr ähnlich und die Erkenntnisse blieben weitestgehend aus.

Die Verbindung zwischen Gehirnforschung, Management und Führungstheorie war mir zwar bekannt, doch hatte ich keine tieferen Kenntnisse. Da mein Arbeitgeber Weiterbildungen und Seminare aktiv fördert, lag das Neuroleadership Seminar des Ersten Deutschen Zentrums für Leistungsmanagement nahe. Bei diesem noch relativ neuen Ansatz werden zwei Themengebiete kombiniert und Erkenntnissen der Neurowissenschaften auf bekannte Managementtheorien übertragen.

Das Seminar im Schloss zu Hopferau hat mir sehr gut gefallen und das Team des Zentrums für Leistungsmanagement bat mich, einen Blogbeitrag über meine Erfahrung sowie die gewonnenen Erkenntnisse zu schreiben.

Das im Allgäu beheimatete Erste Deutsche Zentrum für Leistungsmanagement sagt von sich selbst, es beschäftige sich mit den Themen Gehirnforschung, Biologie, Medizin und lehrt seinen Teilnehmer, wie sie begeisterter, leistungsfähiger und veränderungsbereit werden.

Neugierig machten mich besonders, die Punkte Motivation und Kommunikation aus Sicht des Gehirns sowie die Möglichkeit, Zusammenarbeit mit Kollegen gehirnregerecht zu gestalten – das ist für mich privat, wie beruflich von großer Relevanz.

Zentrum für Leistungsmanagement, Seminar, Workshop, Notizen, Vortrag

Obwohl ich keine Führungskraft bin, habe ich die Chance bekommen daran teilzunehmen. Geleitet wurde das Seminar von Dr. Markus Ramming, der promovierte Neurobiologe bringt umfassende Erfahrungen als Führungskraft in der Pharmabranche mit. Dies konnte man in seinen Erläuterungen deutlich spüren, denn gerade die vielen konkreten Beispiele machten das komplexe Thema Gehirn und Motivation verständlicher.

Dr. Ramming behandelte alle, die im Handout aufgelistete Punkte. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir einen tieferen Einstieg gewünscht, aber da hätte ich wahrscheinlich das zweitägige Neuroleadership Seminar besuchen müssen. Dr. Ramming meinte, dass dieses mehr Raum für Gruppenarbeiten bietet und so das neue Wissen gleich angewendet werden kann.

Besonders gefallen haben mir die wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse und Studien, mit denen Dr. Ramming seine Ableitungen für das Management und Führungsverhalten belegen konnte. Diese ganz neue Art auf das berufliche Miteinander zu blicken hat mir einige Aha-Momente beschert. Die kleinen Gedankenspiele, die am eigenen Beispiel und praxisnahen Erlebnisse, die Eigenheiten unseres Gehirns aufzeigen, haben bei mir diesen Effekt verursacht. Wir können von der sogenannten Neuroplastizität lernen, die beschreibt, dass unser Gehirn ständig lernt, auch im Alter und es vor allem auf das Training ankommt und darauf für was wir unser Gehirn nutzen. Es war spannend von dieser gigantischen Lernmaschine zu hören, in der ständig neue Verbindungen geschaffen werden und alte „Wege“ oder nicht genutzte Gedankengänge langsam verschwinden. Das hat mir das Gefühl gegeben, nicht mehr diese mysteriöse „Blackbox“ in meinem Kopf zu haben, sondern ein greifbares Organ, das ich auch gezielt beeinflussen und trainieren kann.

Spannend für mein Berufsleben fand ich die angesprochenen Faktoren, welche die eigene und die Motivation der Kollegen beeinflussen lassen. Da geht es dann auch gleich in den Bereich des Primings und der bedürfnisorientierten Kommunikation. Auch hier haben wir wieder mit vielen konkreten Beispielen gearbeitet. Was ich mitgenommen habe und auch auf jeden Fall in meine tägliche Arbeit integrieren möchte, ist mir mehr Zeit zu geben um Inne zu halten und die Automatismen, die sich in den Arbeitsabläufen festgesetzt haben, zu hinterfragen bzw. zu überdenken. Denn erst dann habe ich die Chance meine etablierten Denkmuster zu überwinden und kann so offener, konkreter und zielgerichteter mit meinen Kollegen kommunizieren.

Zentrum für Leistungsmanagement, Seminar, Workshop, Teilnehmer, Notizen

Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen mit einem Halbwissen unterwegs sind was Kommunikation und Motivation angeht, welches Sie in Ratgebern und Seminaren aufgeschnappt haben. So ging es mir auf jeden Fall. Mit Hilfe des Schnupperseminars konnte ich einige dieser Wissensfragmente für mich zu logischen Handlungsanweisungen zusammenfügen. Aber gerade dass hinter dem Neuroleadership-Ansatz fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse stecken, machen das Seminar für jeden interessant – egal ob vorgebildet, führungserfahren oder als Managementneuling.

Auf jeden Fall möchte ich nun auch das zweitägige Seminar im Schloss zu Hopferau besuchen. Die Termine dafür, habe ich bereits in meinem Kalender notiert.

Mit freundlichen Grüßen,

Victoria Meder, Consultant BERA GmbH

Neuroleadership – Als Führungskraft die Tücken des Gehirns erkennen

Aus dem ganzen Hype um Neuroleadership drängt sich mir die Frage auf: Müssen wir Neurowissenschaftler werden, um besser führen zu können?
Um es klar zu sagen. Nein, müssen wir nicht. Genauso wenig, wie wir Psychologie studieren müssen, um gut führen zu können. Man muss ja auch nicht sein Auto in und auswendig kennen, um gut Autofahren zu können. Besonders, wenn wir es nur für die Fahrt zu Supermarkt und zur Arbeit nutzen. Wollen wir aber mal auf die Rennstrecke und an die Leistungsgrenze gehen, sollten wir doch mal mit der Bedienungsanleitung unterhalten. Damit wir wissen, was wir beachten müssen, um alles herauskitzeln zu können.

Gehirngerechtes Führen
Genauso ist es mit dem Hirn. Neuroleadership ist wie eine Bedienungsanleitung, welche uns hilft unsere Führungsqualitäten zu verbessern. Die gibt es ja bei den vielen Management-Gurus schon zu Hauf, aber eben keine, die wissenschaftlich an die Sache herangehen. Und so kommt Unsinn wie „Carrot and stick“ (was sich im Deutschen mit „Zuckerbrot und Peitsche“ übersetzten lässt) oder die „burning platform“ (das heraufbeschwören einer imminenten Krise um Veränderung zu erreichen) in Umlauf und hält sich hartnäckig in den Köpfen unserer Führungskräfte. Ich weiß nicht, wie viel Führungsprobleme auf deren Konto gehen. Ich bin aber der Meinung, das gerade in einer Welt, die mehr und mehr populistischen Phrasen hinterherläuft, sollte eine seriöse wissenschaftlich fundierte Herangehensweise ans Management eine besondere Wichtigkeit haben. Für uns selbst und den Erfolg unserer Firma.

Die Tatsache, dass in Deutschland viele Mitarbeiter frustriert, demotiviert und unglücklich mit dem Chef sind, zeigt, dass die alten Ansätze häufig nicht greifen. Konsequenz: Es wird dringend ein neuer Managementstil gebraucht. Erstaunlich ist das ganz besonders deshalb, weil fast alle Führungskräfte mit denen man redet, behaupten extrem gut mit Menschen umgehen zu können.

Doch es geht nicht nur um den Umgang mit den Mitarbeitern. Auch in den Bereichen Strategie, Marketing, Entscheidungsfindung oder Innovation kann Neuroleadership entscheidende Impulse und praktische Lösungen bieten. Um nur mal ein Thema aufzugreifen: Wir nehmen unseren Kopf sehr gern als funktionierende Maschine war. Viele Wissenschaftler haben indes gezeigt, dass unser Kopf nicht so gut funktioniert, wie wir das von uns denken (oder er es uns vorspiegelt). Wie ein Auto, das zwar fährt, aber dessen Straßentauglichkeit durch kaputte Radlager, verrostete Bremsscheiben und hakelndes Getriebe eingeschränkt ist.

Büsten Skulpturen Köpfe Wanderer

Fehler im Management – vom Gehirn getäuscht
Es fasziniert mich gerade an mir selbst zu bemerken, dass fast alle unsere Lösungen und Entscheidungen von Neigungen und Vorlieben geprägt sind, die uns zu voreingenommenen Urteilen drängen. Zu allem Übel, sind uns diese Triebfedern der Entscheidung gar nicht bewusst. Wir rennen quasi blind in unser Glück oder Unglück. Die Fehlentscheidungen und Täuschungen hat Nobelpreisträger Daniel Kahneman in seinem Buch (Langsames Denken, schnelles Denken) ausführlich beschrieben.

Eine der typischen Täuschungen unserer Zeit entsteht in der Planung. Wir reduzieren die Komplexität auf ein paar Variablen und akzeptieren diese als Wahrheit. Wir unterschätzen dabei regelmäßig das in unserer komplexen Umwelt unsere Entscheidungsgrundlage nur eine schwache Abstraktion der Realität sein kann. Das wird besonders bei Gruppenentscheidungen ignoriert, weil man sich auf den anderen verlässt (Stichwort groupthink). Risiken und die Ressourcen in unseren Projekten werden so drastisch unterschätzt, Budgetüberschreitungen und Zeitverschiebungen sind vorprogrammiert.

Dieser erste Fehler zieht dann häufig den Trugschluss hinter sich her, das Projekt unbedingt, unabhängig von den schon entstandenen Kosten, fortzuführen (sunk cost fallacy). Man hat sich auf das Projekt geeinigt, deshalb muss es ein Erfolg werden. Auch wenn die Resultate eher dünn und die Prognosen nicht so rosig, wir verfolgen das Projekt weiter. Entscheidungen werden durchgezogen.

Gestützt wird das durch unser Vertrauen in uns selbst. Fehler werden ignoriert und klein geredet und Erfolge groß. Man bestätigt sich, richtig zu handeln, und beachtet die Fehler nicht. Besonders in einer Situation, in der die Bilanzen gar nicht so schlecht aussehen.

Unser Gehirn ist verantwortlich für diese Täuschungen. Wir brauchen Vertrauen in uns selbst, um nicht in Depressionen zu versinken. Wir müssen uns die Umwelt so erklären, dass wir nicht schlecht dastehen. Fehler geben wir nicht zu, weil es nicht zu unserem Selbstbild passt. Das ist im Prinzip gut und richtig, aber manchmal führt es in die Irre. Selbsterkenntnis ist hier der erste Weg zur Besserung.

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Aus Fehlern lernen
Viele wissen um die Limitierungen unseres Gehirns. Tut sich deshalb etwas an unserer Entscheidungskultur in Firmen? Ich habe bis jetzt wenig Veränderung festgestellt. Dabei wäre es doch im Sinne des Risikomanagements sinnvoll, für die wichtigsten Fehlerquellen entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Neuroleadership setzt hier an. Es hilft, unsere Prozesse, Kultur und Firma in einem anderen Licht zu sehen und hinter die Fassade zu schauen. Wir sind ehrlicher und direkter, aber am Ende auch gesünder. Erst die Erkenntnis über die Funktions- und Denkweisen unseres Gehirns lassen eine Analyse und Reflektion unseres Handels im Großen wie im Kleinen zu. Wir lernen mit den Limitierungen unseres Kopfes zu leben und diesen intensiver zu gebrauchen. Die Selbsterkenntnis führt zu einer positiven Veränderung. Deshalb sind Auszeiten, in denen wir unser Denken und Handeln mal aus einer anderen Perspektive betrachten so wertvoll. Für den Einzelnen kann das die Meditation, Tai-Chi, die Woche im Kloster oder das Gespräch mit einem Freund oder Mentor sein. Für die Firma sind es die Retreats, bei denen das eigene Denken und Handeln mal auf den Prüfstand kommt. Inspektion fürs Gehirn, sozusagen.

Gastbeitrag von Dr. Markus Ramming – Trainer des Ersten Deutschen Zentrum für Leistungsmanagment
Der promovierte Neurobiologe setzt sich mit Herz und Seele für das Thema Neuroleadership ein und hat selbst über 15 Jahre Erfahrung als Führungskraft in der Pharmaindustrie. So kennt er die Probleme, Belange und auch Lösungen für und von Organisationen und Entscheidern in Unternehmen. Mit seinem Wissen und Erfahrung schafft er es Veränderungen voran zu treiben.