Microgreens Immunbooster für Herbst & Winter

Micorgreens

Es wird wieder kühler und die Zahl der Schnupfnasen steigt an. Als Stärkung des Immunsystems ist der neue Trend „Microgreens“ jahresunabhängig, regional und damit perfekt für den Herbst und Winter!
Wer also etwas für seine Gesundheit tun, sich seine Vitamine spielend leicht selbst anbauen möchte und auch geschmacklich auf der Suche nach neuen Erfahrungen ist, für den ist das der Clou!

Was sind Microgreens – Vitamine im Eigenheim
Hinter dem Trendbegriff aus den USA verstecken sich Keimlinge. Die Pflänzchen von Salaten und Gemüse gedeihen aus den Samenkörnern die ganz einfach in kleinen Behältnissen in der Wohnung z. B. auf der Fensterbank herangezüchtet werden. Nachdem die ersten Blätter aus der Erde schauen, können sie bereits geerntet werden. Es handelt sich weder um Sprossen noch um zu klein gewachsenes Gemüse. Der Name Microgreens bezieht sich auf die Größe der Pflänzchen zur Erntezeit. 

Im Gegenteil zu Sprossen nimmt das Gemüse im Kleinstformat nicht nur die Nährstoffe aus dem Samenkorn auf, sondern auch aus dem Boden. Rettich und Senf bspw. bilden ätherische Öle und Bitterstoffe. Der Geschmack des Mikro Grüns ist frisch, knackig und hat kein typisches Sprossen Aroma.

Nährstoffe für bessere Gesundheit – Boost für Schlaf, Immunsystem, Gehirn
Sind Gemüse und Salate bereits bekannt für ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Nährstoffen, so sollte es nicht verwundern, was das Gemüse im Kleinstformat in sich trägt. Im Vergleich zur ausgewachsenen Pflanze mit hoher Nährstoffdichte, bietet die Jungpflanze einen hohen Nährstoffgehalt. So findet man in dem grünen Superfood verschiedene Vitamine, Mineral- und sekundäre Pflanzenstoffe die unserem Körper auf unterschiedliche Weise zu Gute kommen.

Beispielsweise schützt Vitamin C, mit besonders hohem Anteil in Rotkohl-Microgreens, unsere Nervenzellen bei Stress und unsere Immunzellen bei akuten Infektionen.
Auch Zink und Eisen lassen sich in hoher Konzentration in den Keimlingen wiederfinden. Sie werden benötigt um verschiedene Botenstoffe wie Dopamin, Serotonin oder Melatonin zu bilden, die wiederum gut für unsere Denkfähigkeit, Glückshaushalt und auch unseren Schlaf sind.
Carotinoide (z. B. in Koriander-Microgreens) werden vom Körper in Vitamin A umgewandelt, welches das Immunsystems besonders in den Schleimhautzellen unterstützt.
Der Sitz des Immunsystems im Darm wird besonders durch die Sekundäre Pflanzenstoffe gestärkt, die zum Wachstum positiver Bakterien führen. Da im Darm auch unser Appetit und unsere Stressresistenz mitbeeinflusst werden, profitiert der Körper mehrfach am kleinen Grün.

Neben den genannten Nährstoffen sind auch Stoffe wie Tocopherole (Vitamin E), Chlorophyll (für Magnesium), Kalzium und weitere in den kleinen Pflanzen zu finden. Ein regelmäßiger Verzehr des kleinen Gewächses, ist jedenfalls deutlich besser, als der Kauf künstlicher Arzneien.

Micorgreens-Keimlinge

Welche Arten gibt es?
Das Superfood bietet eine große Auswahl an Geschmacksrichtungen. Wer also ausgereiftes Gemüse aufgrund von Geschmack oder Unverträglichkeit (z. B. bei Kohlsorten) nicht zu sich nehmen möchte, kann die Nährstoffe im sog. „Säuglingsalter“ des Gemüses zu sich nehmen und vielleicht eine Alternative für sich entdecken.

Microgreen-Arten:

  • Amaranth
  • Blumenkohl
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Erbsen
  • Grünkohl
  • Hirse
  • Koriander
  • Kresse
  • Minze
  • Quinoa
  • Radieschen
  • Rauke
  • Rettich
  • Rotkohl
  • Rote Beete
  • Rucola
  • Schnittsalate
  • Senf
  • Spinat

Warum sich Microgreens lohnen?
Besonders beliebt bei Sterneköchen und oftmals in gehobenen Restaurants serviert hat das Mikrogemüse den großen Vorteil, dass es sich ganzjährig anbauen lässt. Wohingegen wir bei der Gemüseauswahl entweder auf die saisonale Reifezeit oder lange Transportwege achten müssen.
Weitere Vorzüge sind die kleine Fläche, die der Anbau benötigt, die schnelle Erntezeit und der geringe Arbeitsaufwand. So kann bereits ein Eierkarton auf dem Fenstersims ausreichen und ohne zu düngen oder zu jäten können nach wenigen Tagen (je nach Microgreen) die ersten Pflänzchen verspeist werden.
Durch die hochwertige Nährstoffversorgung leistet das Trend-Food einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und Leistungskraft – guter Schlaf, eine höhere Stressresistenz, bessere Konzentrationsfähigkeit und ein gestärktes Immunsystem sind das positive Resultat.

1,2,3 und fertig ist der kleine Garten
In wenigen Schritten und mit nur vier Elementen werden Sie zum Küchengärtner: Samen, Erde, Anzuchtschale und Wasser – mehr braucht es nicht.
Bei der Samenauswahl sollten Sie auf eine gute Qualität achten und am besten auf Bio-Saatgut zurückgreifen, da sie die Pflanzen ja direkt verzehren und sicher keine chemischen Zusatzstoffe zu sich nehmen möchten. Auch wichtig: Für Micorgreens wird auf das ursprüngliche Saatgut des Gemüses zurückgegriffen, Ziel ist es nicht das Gemüse anzubauen, sondern die Keimlinge mit möglichst vielen Vitaminen, Mineral- und sekundär Pflanzenstoffen.
Statt der Bio-Anzuchterde kann auch auf feine Komposterde oder Kokosziegel zurückgegriffen werden. Als Anzuchtschale haben Sie eine riesige Auswahl: Sei es ein kleiner Tontopf, ein Eierkarton, Upcycled Schalen aus Kokosnüssen, einem aufgeschnittenen Milchkarton oder die einfache Auflaufform aus dem Schrank, suchen Sie aus was Ihnen am besten gefällt und schon kann es losgehen:

  1. Schritt:
    Geben Sie die Anzuchterde oder was immer Sie ausgewählt haben in Ihr Anzuchtgefäß und feuchten Sie es gut an.
  2. Schritt:
    Streuen Sie die Samen darauf und drücken Sie die kleinen Körner mit dem Finger oder einem Löffel etwas in die Erde. Da die Dichte der Samen hier sehr viel höher als bei einer Gemüseanzucht ist, sollten Sie auf eine ausreichende Menge Samen achten. Bei großen härteren Samen wie bei Erbsen, Bohnen, Buchweizen oder Sonnenblumen sollte die Aussaat vorher über Nacht in Wasser einweichen. Dadurch beschleunigt sich das Keimen

    Abgedeckte Micorgreens

  3. Schritt:
    Wenn es sich bei Ihrer Samenauswahl um Dunkelkeimlinge handelt, sollten Sie die Kleinen Schützlinge mit einem Stück Karton, Küchenkrepp oder einer anderen Schale abdecken. Geheimtipp: Decken Sie die kleinen Pflänzchen mit leichtem Karton ab, werden sie diesen bei Seite schieben oder anheben, sobald sie ihn nicht mehr benötigen.
  4. Schritt:
    Prüfen Sie täglich den Fortschritt, wässern Sie bei Bedarf am besten mit einer Sprühflasche nach. Achten Sie auf frisches Leitungswasser, statt abgestandenem Wasser.

Spätestens wenn die Kleinen den Rand der Schale überschreiten, brauchen Sie keinen „Deckel“ mehr. Wenn mehrere Blättchen ausgebildet sind und die Farbe von sattem Grün oder Rot ist, dürfen Sie mit einer gewöhnlichen Küchenschere ernten und genießen!

Feine-Wurzelhaare-der-Microgreens Feine Wurzelhaare der Kaimlinge

Aufgepasst:
Verschiedene Samen bilden zu Beginn feine Wurzelhaare, die als weißer Flaum auf der Oberfläche sichtbar sind. Dabei handelt es sich nicht um Schimmel!

Sie können natürlich auch fertige Sets in Bio-Läden oder dem Internet kaufen. Wer kein Interesse am selbst Anbau hat findet aber auch fertig gezogene Microgreens zum Direktverzehr.

Microgreenset
Gekauftes Microgreen-Set

Verzehrtipps für Micorgreens
Die frische Ernte Ihres leckeren Superfoods sollten Sie nicht erwärmen, sondern möglichst direkt und roh verspeisen, um Nährstoffgehalt und Aroma zu erhalten. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Vermutlich am häufigsten werden die geernteten Blättchen als Toppings genutzt. Beispielsweise machen Sie sich auf Suppen, Salat, Brot, Quiche, Kartoffeln, Pilze, Fisch, Meeresfrüchten, Rührei oder Spiegelei hervorragend. Als Zutat können Sie Gerichte verfeinern oder im Quark, Frischkäse, grünen Smoothies, kalten Suppen, Blatt-, Möhren- oder Rote-Bete-Salaten eingesetzt werden. In Pfannkuchen oder Wraps eignen sie sich als Füllung und auf einem Antipasti Teller oder anderen Vorspeisen als essbare Dekoration. Auch eine Möglichkeit ist ein Microgreen Mouse auf Basis von Cashews oder Sonnenblumenkernen. Wer kreativer ist, kann sich natürlich auch an süße Desserts, Cocktails oder Säfte wagen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

 

Micorgreen-als-Topping

Die Erkältungszeit hat Sie schon erwischt oder möchten Sie präventiv vorsorgen? Dann bauen Sie sich doch einfach Ihren Immunbooster für die Herbst- und Winterzeit selbst an. Nutzen Sie den Trend für sich und unterstützen Sie Ihre Abwehrkräfte, Stressresistenz und Nervenzellen für mehr Leistungsfähigkeit im Alltag!

Woher die Energie für Leistung kommt – Mitochondrien

Mitochondrien stecken in so gut wie jeder unserer Zellen, aber auch in den von Tieren und Pflanzen, sie sind etwa 0,001 bis 0,005 mm groß und kugel- oder röhrenförmig. Sie stammen vermutlich von Bakterien ab, die in den Anfängen der Evolution eine Symbiose mit den Zellen unserer Vorfahren eingegangen sind. Je aktiver eine Zelle ist, sprich Energie für seine Funktion benötigt und verbraucht, desto mehr Mitochondrien schwimmen im flüssigen Inneren der Zelle. Unsere Leberzellen haben zum Beispiel etwa einen Anteil von 13 % Mitochondrien, die daueraktiven Herzmuskelzellen von bis zu 50 % im Verhältnis zu gesamten Zelle. Meist heften sie sich aneinander und bilden ein Netzwerk, das die ganze Zelle durchzieht und sich permanent verändert.

mitochondria-3016868_960_720Dank Ihrer eigenen DNA können Sie sich fusionieren und, wie Zellen auch, teilen, bleiben aber immer innerhalb dieser. Die Hülle eines Mitochondriums besteht aus einer äußeren und einer inneren Lipid-Membran die mit verschiedenen Proteinen durchsetzt sind. Die äußere Membran ist durchlässig für den Austausch von benötigten Molekülen und Ionen aus der Zelle, größere Proteine werden aktiv von Transportproteinen in der Membran durch diese gleitet. Die innere Membran ist stark gefaltet und hat damit eine weit größere Oberfläche auf der ebenso viele verschiedene Proteine sitzen. Auf und innerhalb der inneren Membran finden die für unseren Körper wichtigsten Stoffwechselvorgänge statt. Daher wird das Mitochondrium auch als Kraftwerk der Zellen genannt.

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Umwandlungsprozess im Zellkraftwerk
Vereinfacht werden die über die Nahrung aufgenommen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß über das Blut zu den vielen Zellen unseres Körpers geleitet. Dort nehmen die Mitochondrien die Stoffe auf und wandeln sie in mehreren Reaktionsschritten mittels Oxidation um. Das Funktionsprinzip ist dem eines Verbrennungsmotors nicht unähnlich, nur das die chemischen Umwandlungen in kleinen Schritten und nicht mit einem großen Knall passieren. Am Ende entstehen aus z.B. aus einem Molekül Glucose 36 Moleküle ATP hinzu kommen 12 Wassermoleküle und 12 Enzymmoleküle, die aber für den Reaktionsprozess wiederverwendet werden. Der energetische Wirkungsgrad der biologischen Oxidation entspricht etwa 40 %, der Rest geht als Wärme verloren, kann aber für die Regulierung der Körpertemperatur verwendet werden.

Energiemolekül ATP
Aber warum erzählen wir Ihnen hier im Blog von den Mitochondrien? Vor allem weil sie das vorhin genannte aber nicht näher erklärte ATP produzieren. Die Abkürzung steht für Adenosintriphosphat, eine chemische Verbindung mit hohem Energiepotenzial. Wird diese durch weitere Prozesse, z.B. durch die Reaktion mit Enzymen und Wasser, in der Zelle gespalten, wird Energie freigesetzt. Das kann bis zu dreimal geschehen und setzt insgesamt eine Energie von ca 100 kJ/mol frei. Diese Zahl ist für Nicht-Chemiker und Physiker abstrakt, viel wichtiger ist aber, dass diese Energiefreisetzung recht hoch ist und viel schneller vonstattengeht als zum Beispiel bei der direkten Aufspaltung von Glucose in der Zelle. Die freigewordene ATP-Energie treibt Synthesevorgänge, den Transport von Stoffen zwischen und innerhalb von Zellen (Ionen, Molekülen, Neurotransmitter etc.) und die mechanische Arbeit (Bewegung, Verformung, Muskelkontraktion) an. Somit ist das ATP die Grundlage für so gut wie alle Vorgänge in unserem Körper und beeinflusst damit unsere Leistungsfähigkeit erheblich.

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Möglichkeiten der Energieumwandlung

Ein andauernder Energiemangel in den Zellen ist häufig der Anfang einer der Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Diabetes oder Depression. Was wir unserem Körper zuführen und wie wir Ihn bewegen, hat direkten Einfluss auf unsere Zellen und die Mitochondrien darin. Gesundheit fängt mit einer gesunden Zelle an. Die größte Auswirkung hat unsere Lebensgestaltung auf die Energiegewinnung in unseren Zellen, diese wiederum positive wie negative Wirkungen auf unseren Stoffwechsel und Wohlbefinden hat. Für die verschiedenen Möglichkeiten bietet sich eine Analogie mit dem Feuer an. Ein Feuer lässt sich mit Papier, Holz oder Kohle entfachen. Papier entzündet sich sehr schnell, die Flammen bzw. die Energie verpufft aber genauso schnell wieder. Holz liegt im Mittelfeld in Sachen Entflammbarkeit und Brenndauer. Kohle hingegen ist schwierig zu entzünden, hält aber dementsprechend lange. Die Zellen haben ebenso drei Möglichkeiten ATP zu produzieren.

  • Papier: Energie aus Zucker ohne Sauerstoff
  • Holz: Energie aus Zucker mit Sauerstoff (aerob in den Mitochondrien)
  • Kohle: Energie aus Fett mit Sauerstoff (aerob in den Mitochondrien)

Die Zelle bevorzugt die Energiegewinnung aus Zucker da dieser Prozess schnell und einfach vonstattengeht. Besonders wenn wir im Stress sind oder schnell Leistung erbringen müssen, sei es im Sport oder Beruf. Erst wenn der Zucker im Blut verbraucht wird Fett als Energieträger herangezogen.

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Abbildung von Seite 11 aus dem Buch „Das Geheimnis der Leistungsfähigkeit“ von Dr. Sebastian Spörer und Miriam Fühler.

Mitochondrien vermehren sich bei steigender Benutzung und umgekehrt. Nur bei Bewegung im Sauerstoffüberschuss (Holz und Kohle) werden sie dafür genug beansprucht. Bei intensiven Sportarten wie Badminton, Fußball, Gewichtheben, Tennis etc. werden kaum mehr Mitochondrien gebildet. Aber auch im Stress, in Notsituationen oder auf der Arbeit ist unser Körper im Papier-Stoffwechsel, da er schnell an Energie kommen will, um möglichen Gefahren und Situationen aufmerksam begegnen zu können. Wer sein Leben im „Dauersprint“ lebt, trainiert alle Muskeln (auch die im Gehirn) auf schnelle Energiegewinnung ohne Sauerstoff. Beim Sport sind die Folgen zwar dicke Muskeln aber wenige Mitochondrien und kaum Fettverbrennung. Bei Stress sind es eine fehlende Ausdauer bis hin zu Diabetes und Übergewicht.

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Leichter Sport und Ernährung für mehr Mitochondrien

Um sich vor Krankheiten und Leistungsabfall zu schützen, ist es daher sinnvoll, sich zu bewegen, aber wenig intensiv. Bei ca. 65-75 % der max. Herzfrequenz erhalten wir die besten Trainingsergebnisse, daher kann eine Pulsuhr, eine sinnvolle Investition sein. Alles was sich auf das Herz-Kreis-Laufsystem positiv auswirkt, wirkt logischerweise auf die Mitochondrien: gezielte Warm-Kalt Wechsel (Sauna), leichtes Ausdauertraining oder Wandern in hohen Höhen, also in einer sauerstoffarmen Umgebung – klinkt paradox, führt aber zu erhöhtem Blutfluss und damit zu einer besseren Sauerstoffversorgung.

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Wie so oft lässt sich eine ausgewogene Ernährung für die Vermehrung der Mitochondrien empfehlen, diese Brauchen Enzyme, Kalzium, Magnesium und Phosphor um gut zu funktionieren und sich teilen zu können. In Sachen Fett ist Omega-3 (aus Fisch und Algen) für die Membranen von Zellen und Mitochondrien besonders gut, da diese aus Fettsäuren, sogenannten Lipiden bestehen. Alle ungesättigten Fettsäuren sind für den Aufbau der Membranen zuständig, sind davon genug vorhanden, sind diese flexibel und lassen die nötigen Stoffe wie Mineralien, Vitamine usw. ins Innere gelangen. Viel Zucker, der leider so gut wie in allen verarbeiteten Lebensmitteln steckt, sorgt dafür das die Mitochondrien ausschließlich Glucose zu ATP verarbeiten. Im Gegensatz zur Verbrennung von Fetten, entstehen dabei viele freie Radikale, also Moleküle denen Elektronen fehlen und diese dann für ihren Ladungsausgleich von anderen Verbindungen „stehlen“ und damit schädigen. Das hat zur Folge das die zuckerverbrennenden Mitochondrien schneller Altern und die Fähigkeit verlieren, effektiv Fettsäuren zu verbrennen und damit in einen Teufelskreis geraten und immer stärker auf die Zuckerverbrennung angewiesen sind. Neben der Abhängigkeit von Zucker und der Zunahme von Fettablagerungen hat dies auch, die schon genannten Auswirkungen die bei sehr intensivem Training oder einer stressigen Lebensführung entstehen.

Das Fazit für gesunde Zellen ist also einfach: Bewegung ist gut, aber nicht zu intensiv, abwechslungsreiche Nahrung mit Fisch oder Algen ist förderlich, zu viel Zucker hingegen nicht.

Pausengestaltung für mehr Leistungsfähigkeit

Die einen fiebern Ihr schon in den Morgenstunden entgegen für die anderen ist es die störende Unterbrechung des Arbeitsfluss – die alltägliche Pause. Es gibt viele gute Gründe für eine Pause und damit ist nicht nur die „große Pause“ zum Mittag gemeint. Warum Pausen wichtig sind und sogar zu den Menschenrechten gehören können Sie in unserem Beitrag „Regeneration – ein wichtiger Bestandteil des Berufsleben“ lesen. Das Fazit des Beitrags lautet: erst wenn ein optimales Verhältnis zwischen Verausgabung und Regeneration gefunden wird, kann die Leistung kontinuierlich gesteigert bzw. erhalten werden.

Pausen dienen damit natürlich auch der Gesundheit und Sicherheit (vor allem beim Umgang mit Maschinen und schwerem Gerät). Im Allgemeinen steigern Pausen die Arbeitsleitung, das subjektive Wohlbefinden und die physiologische Leistungsfähigkeit. Sie dienen dem Ausgleich, sind motivierend und fördern die soziale Interaktion. Langfristig hat das positive Auswirkungen auf potentielle Beeinträchtigungen des Körpers (Muskeln und Skelett) sowie auf unser Gehirn (psychische Verfassung).

Wenn keine Pausen gemacht werden liegt das oft an einer fehlenden Kultur für Pausen, die häufig von Vorgesetzten vorgelebt wird. Arbeitswütige Chefs gefährden damit nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die Ihrer Mitarbeiter. Zum Glück sehen mehr als dreiviertel der deutschen Arbeitnehmer laut der Studie „Betriebliches Gesundheitsmanagement 2016“ der pronova Berufskrankenkasse in Ihren vorgesetzten kein Vorbild wenn es um gesundheitsbewusstes Arbeiten geht. Die Folgen des Arbeitens ohne Pausen sind Stress mit den bekannten Auswirkungen. Das berücksichtigt auch das Arbeitszeitgesetz das bei 6 Stunden Arbeit eine 30-minütige und bei 9 Stunden eine 45-minütige Pause vorschreibt. Arbeitgebern wie Arbeitnehmern ist meist bewusst das das nicht einhalten der Pausen sich negativ auf die Produktivität auswirkt. Ausreden wie Druck und Anforderungen von außen sind aber schnell gefunden. Wenn Pausen eingehalten werden, werden diese häufig für private Erledigungen, Einkäufe oder Termine genutzt – für richtige Erholung und Regeneration von der Arbeit sorgt dieses Verhalten nicht.

Insgesamt steht es also eher schlecht um die Pausenkultur in den deutschen Unternehmen. Das ist besonders dann von Nachteil, da die meiste Arbeit im Sitzen verrichtet wird. Wenn es davon keine Unterbrechung gibt, zum Beispiel mit dem Gang zum Kopierer oder zum Restaurant zur Mittagspause, ist mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen zu rechnen, wie wir in unserem Beitrag „Sitzen macht uns krank“ erklärt haben.

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Mit Disziplin und Technik zur Pause
Wer also seiner Konzentration und Gesundheit etwas Gutes tun will muss sich von einer etwaigen Kultur der Dauerarbeit lösen und vor allem gut planen und mit Entschlossenheit dranbleiben. Wer dafür Unterstützung braucht, es gibt mittlerweile hierfür viele kleine digitale Helfer in Form von Apps und Programmen. Dadurch müssen die Pausen-Termine nicht in Outlook oder anderen Terminkalendern eingepflegt werden und gehen so auch nicht in der Flut der vielen anderen wichtigeren Termine unter. So ein Programm ist Stretchly ein open-source Pausentimer für Windows, MacOs und Linux. Als Mobile Varianten können wir Stand Up! für iOS und Randomly Reminder für Android empfehlen.

Diese digitalen Erinnerungshilfen sind sinnvoll für alle, die sich gerne in der Arbeit verlieren und dann abends völlig erschöpft sind oder für diejenigen, die mit System an ihre Break-Work-Balance gehen möchten. Ein beliebtes System ist die Pomodoro Technik, ein vom Unternehmensberater Francesco Cirillo in den 80er Jahren, seiner Studienzeit, entwickelten Methode des Zeitmanagements. Dabei wird 25 Minuten gearbeitet, 5 Minuten Pause gemacht und nach 4 Zyklen also 2 Studen eine längere Pause von 15 Minuten eingelegt. Der Name der Technik kommt von der tomatenförmigen Küchenuhr die Cirillo für die Einteilung seines Arbeitsrhythmus benutzte. Innerhalb der 25-minütigen Arbeitseinheit, der Pomodoro (ital. Tomate), widmet man sich voll und ganz einer einzigen Aufgabe. So soll durch Phasen konzentrierter Arbeit und regelmäßiger kurzer Pausen, die Produktivität insgesamt steigen. Die Idee dahinter ist, dass die 25 Minuten nicht lang genug sind um zu trödeln und sich abzulenken aber eben lang genug, um eine Aufgabe ausreichend zu bearbeiten. Insbesondere das Ticken der Küchenuhr soll einem ein neues Zeitgefühl geben und das verstreichen der Zeit vor Augen führen. Um das zu simulieren gibt es auch viele Apps und Programme, was die Beliebtheit dieser Technik zeigt, einfach einmal nach Pomodoro suchen. Aber auch die schon genannten Apps lassen sich so einrichten, dass sie den Pomodoro-Takt angeben.

Probleme gibt es im Arbeitsalltag den Takt auch wirklich einzuhalten. Unterbrechungen, Geistesblitze und „Machen Sie mal schnell“ Aufgaben stören die Technik. Ziel ist es, so viele 25/5 Zyklen am Tag wie möglich unterbrechungsfrei zu schaffen. Dazu kann man auch die Türe schließen, Anrufbeantworter nutzen, Emailprogramme schließen und die Kollegen um 25 störungsfreie Minuten bitten. Bei den 5 Minuten Pause ist wiederrum die eigene Disziplin gefragt, auch wirklich Pause zu machen. Also aus dem Fenster zu sehen, Tee zu trinken, einen Apfel zu essen oder einfach die Augen zu schließen. Den erst dann sammeln Sie die Energie, um im nächsten Arbeitszyklus konzentriert und effektiv zu arbeiten. Die ersten Sekunden der Pause können Sie dazu nutzen die nächsten Schritte oder erledigte Aufgaben zu notieren, um im nächsten Zyklus gleich wieder einsteigen zu können, dann ist aber Pause angesagt. Daher empfiehlt es sich, Zettel und Stift parat zu haben, damit lassen sich auch die spontan eintrudelnden Aufgaben für die nächsten „Pomodoros“ zu notieren.

Kritiker sehen die Integration der Technik eher schwierig bis realitätsfern, auf jeden Fall braucht sie Disziplin und ist eine große Umstellung, bietet aber auch viele Vorteile. Die Pausen bringen neue Energie, fördern die Konzentration, dienen der Belohnung für die erledigte Aufgabe(n) und fördern so die Motivation. Die strikte Zeiteinteilung hält von der Prokrastination ab, was die Disziplin erhöht. Durch das abarbeiten einzelner Aufgaben, das Monotasking während der „Pomodoros“, steigt die Produktivität.

Aber nun zurück zur eigentlichen Pause. In der Wissenschaft wird zwischen Mikropausen (< 1 Minute), Minipausen (1–5 Minuten), Kurzpausen (5–10 Minuten) und längeren Pausen (> 10 Minuten) unterschieden. Mikropausen erhöhen die Lern- sowie Problemlöseleistung und werden nachweislich als energetisierend wahrgenommen. Sie sollten vor allem bei repetitiver Arbeit etwa alle 30 Minuten gemacht werden. Kognitiv anstrengende Tätigkeiten sollten alle 2 Stunden durch eine Kurzpause unterbrochen werden.

Die digitale Pause
Für eine wirklich erholsame Pause ist es vor allem wichtig, sich von der Arbeitsaufgabe zu distanzieren und etwas der Arbeitssituation entgegenstehendes zu tun. Also einen Spaziergang bei Arbeit im Sitzen, eine passive Pause bei körperlich anstrengender Arbeit oder in die Ferne schauen bei der Bildschirmarbeit. Unabhängig von sitzender oder stehender Arbeit empfehlen sich generell kurze Lockerungsübungen für die Schultern, den unteren Rücken oder die Waden, um Muskelverspannungen abzubauen und ihnen proaktiv entgegen zu wirken. Ein Spaziergang aktiviert den Körper und verbessert den Blutfluss im Gehirn, ein kleines Nickerchen (Powernapping) von ca. 10 Minuten bringt die geistige Leistungsfähigkeit wieder auf ein ursprüngliches Niveau, Tagträumen, Zeichnen und Kritzeln fördert wiederum die Kreativität.

Das Internet, Computer, Tablets und Smartphones sind ein fester Bestandteil der Arbeitsabläufe in den Unternehmen. Insbesondere Smartphones haben das Verhältnis zur Arbeit und Pausen stark verändert. Vermehrt wird der PC und das Internet für private bzw. persönliche Zwecke auch während der Arbeitszeit genutzt. Dieses Phänomen wird als Cyberloafing bezeichnet. Die Gründe sind verschieden und reichen von Monotonie und Langeweile über frustrierende Ereignisse, Konflikte und Ungerechtigkeiten, von denen sich dadurch abgelenkt wird bzw. ein gefühlter Ausgleich geschaffen werden soll. Der aber wahrscheinlich größte Grund für das Cyberloafing (Internetfaulenzen) ist der Wunsch nach einer mentalen Pause, die durch das Surfen im Internet mit seiner geringen kognitiven Beanspruchung, gut möglich ist. Zudem bietet es die Möglichkeit schnell Privates, wie Shopping oder Terminvereinbarungen, auf der Arbeit zu erledigen. Wiederum passiert es auch immer häufiger, dass Angestellte Ihre Arbeit mit nach Hause nehmen und dort dringende Mails beantworten – so verwischen die Grenzen Freizeit und Arbeit. Unternehmen befürchten durch die private Nutzung hingegen einen Konzentrationsverlust und sinkende Arbeitsleistung. Die private Nutzung des Internets während der Arbeit ist eine Frage der Selbstregulation, privater Anforderungen und Gewohnheiten der Nutzer. Es kann die Arbeit interessanter machen, die Arbeitsleistung verbessern und zur Erholung bei physischer sowie psychischer Erschöpfung beitragen. Studien haben gezeigt, dass Arbeitnehmer die Kurzpausen mit ihrem Smartphone gemacht haben am Ende des Tages glücklicher bzw. ein höheres Wohlbefinden aufweisen. Eine andere Studie zeigt einen ähnlichen Effekt auf, nur dass die Personen, welche die konventionelle Pausen, Spaziergänge und Konversation mit Kollegen, gemacht hatten eine geringere emotionale Erschöpfung erleben, im Gegensatz zu Probanden die Ihre Pause mit Spielen, sozialen Medien und Chatten auf Ihrem Smartphone verbrachten.

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Für die Pause bedeuten die neuen Medien also eine Möglichkeit zum Abschalten, für viele Menschen birgt es aber auch die Gefahr, sich den genannten, kaum entspannenden Tätigkeiten an den Geräten zu widmen. Andere betonen die gesundheitlichen Auswirkungen, die Bildschirme und im besonderen Smartphonebildschirme auf unsere Netzhaut und damit dem Sehvermögen verursachen können. Das energiereiche Blaulicht der Geräte strengt die Augen an und fördert chemische Reaktionen, bei denen zelltoxische Moleküle entstehen, die sich über die Jahre in den Zellen der äußeren Netzhaut anreichern. Auf lange Sicht und je nach Nutzungsverhalten, am Tag oder in der Nacht, Helligkeit und Schriftgrößen wird das Sehvermögen häufig negativ beeinflusst. Ein weiterer negativer Aspekt geht ebenfalls auf das blaue Licht zurück, hat aber mit unserem Hormonhaushalt und Schlaf zu tun. Der natürliche Schlafrhythmus orientiert sich am Sonnenlicht und wird vom Hormon Melatonin gesteuert und genau hier gibt es ein Problem, denn das Licht aus dem Smartphone stört den Melatoninhaushalt. Die Folgen sind ausbleibende Müdigkeit und weniger tiefere und erholsame Tief- oder auch REM-Schlaf. Es gibt zwar Funktionen und Apps die das blaue Licht filtern und den Bildschirm dadurch in einem Gelbton leuchten, ganz verhindern lassen sich die genannten Effekte aber nicht. Viel sinnvoller, als seine Pause mit dem Smartphone oder PC im Internet zu verbringen, ist deshalb eine aktivere Pause, am Besten an der frischen Luft, die definitiv positive Wirkungen auf unseren ganzen Körper hat.

Was Arbeitnehmer tun können
Erst einmal die Pause auch machen, in Befragungen geben ein Viertel an Ihre Pausen immer oder häufig ausfallen zu lassen. Als Grund wird hoher Termin- und Zeitdruck genannt. Da hilft es das eigene Bewusstsein für den Körper zu schärfen und versuchen zu erkennen wann eine Pause nötig ist. Dafür ist es am Abend wenn man dann wieder erschöpft auf der Couch liegt, definitv zu spät. Man sollte sich überlegen wie und auch wo kann ich wirklich Ruhe finden und mich entspannen und dann diese Orte bzw. Tätigkeiten auch ausführen. Frische Luft, Ruhe, Bewegung und ein Nickerchen sind legitime Wege Entspannung und Regeneration zu erfahren. Bewusste Planung von Pausen und Erholungsphasen ist wichtig und gehört in die tägliche Zeitplanung. Dabei ist es auch gut, die Kollegen mit ins Boot zu holen, um im Team die Auszeiten zu planen. So können gemeinsame Pausen oder, wenn die Anwesenheit am Arbeitsplatzes wichtig ist, abwechselnd bzw. nacheinander geplant werden. Techniken zur Entspannung von Muskeln und Gehirn können recherchiert und geübt werden. Der Umgang mit dem Smartphone regelmäßig reflektieren und vor allem auch Nutzungspausen einlegen. Nehme ich das Smartphone in meine Pause mit oder lasse ich es bewusst im Büro? Wenn die Pause einmal ausfallen sollte, gibt es dennoch Möglichkeiten das zu kompensieren. Kleine Pause wie der Gang zur Toilette, zum Drucker oder statt zum Telefon zu greifen den Kollegen 3 Büros weiter oder im Stockwerk darunter einfach kurz persönlich besuchen. Weitere Optionen sind kleine Positionsveränderungen, kurz Aufstehen, sich strecken, dehnen oder das Fenster aufmachen und Durchatmen. Sinnvolle Entspannungstechniken finden Sie auch in unserem Beitrag „Bewusst entspannen – auch im Büro“.

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Was Unternehmen/r tun können
Um das Pausenverhalten der Mitarbeiter positiv zu fördern, sind einige Schritte schnell und ohne großen (finanziellen) Aufwand umgesetzt, andere sind schwieriger und wahrscheinlich erst für größere Unternehmen umzusetzen. Grundsätzlich ausreichend Zeit für Pausen zu gewähren, ist ein erster Schritt, Informationen zu der Bedeutung und Wichtigkeit von Pausen für die Gesundheit und Sicherheit ein nächster. Dies kann durch Aushänge oder durch interne Mailing-Aktionen geschehen. Dabei muss es nicht nur bei der reinen Information bleiben, es können auch bebilderte Anleitungen für Entspannungsübungen, Tipps zu Spaziergängen, Sehenswürdigkeiten oder Speiseempfehlungen gegeben werden. Wenn diese Anleitungen und Tipps in Videoformat auf einer internen Plattform präsentiert werden, steigt die Chance, dass diese angesehen und befolgt werden. Gleichsam größere Investments sind die Gestaltung von angemessenen und gemütlichen Pausenräumen, in denen gerne Zeit verbracht wird. Wenn dort auch für eine leichte ausgewogene Verpflegung gesorgt ist, steigt die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Dasselbe gilt für ein Angebot an Bewegung, es müssen keine teuren Trainingsgeräte oder Sportgeräte wie Tischkicker oder Tischtennisplatten sein, ein Umkleideraum, eventuell auch Duschen animieren die Mitarbeiter, sich in der Pause sportlich zu betätigen oder mit dem Rad zur Arbeit zu kommen. Kostengünstige Variante ist auch einen kleinen „Wanderführer“ für die nähere Umgebung mit Spaziergängen von 5, 10, 15 und 20 Minuten Dauer anzubieten. Wenn sich die Führungskraft an der Pause beteiligt und damit ein Vorbild ist, kann sich die Kultur im Hinblick auf Pausen positiv entwickeln.

Mit Superfoods gesund durch den Herbst – Quinoa, Chia, Leinsamen und Hirse unter der Lupe

Passend zum Erntedankfest, dass in der Regel am ersten Sonntag im Oktober gefeiert wird, wirft dieser Blogbeitrag ein Blick auf Superfoods aus dem Getreide- und Samen-Sortiment. Immer häufiger werden bestimmte exotische Lebensmittel mit besonderen Eigenschaften umworben. Die regionalen Wundermittel werden dann oft vergessen.

Ein Schwerpunkt in dem Seminar „Biologie der Begeisterung“ ist die Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit. Diese hängt stark mit der Ernährung zusammen die ja unseren Energiehaushalt beeinflusst. Wie wirken die „Superfoods“ Quinoa und Chia-Samen? Sollte man die regionalen Alternativen vielleicht sogar dem klassischen Superfood vorziehen?

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Quinoa

Bekannt als das Gold der Inka zählt Quinoa zu den sogenannten Pseudogetreidearten. Das liegt daran, dass es botanisch zu Gänsefußgewächsen wie Spinat, Rote Bete oder Mangold gehört. Es stammt ursprünglich aus Südamerika und wächst dort in hoch gelegenen Gebieten. Dabei gedeiht es selbst auf wenig fruchtbarem Boden trotz Hitze und Trockenheit einwandfrei.
Viele Jahrhunderte zählt es dort zu den Grundnahrungsmitteln, das sich auch die ärmere Bevölkerungleisten konnte. Heute gehört es in Deutschland in den Regalen der Reformhäuser, Drogerieläden und Supermärkten zu den teureren Produkten. Was Reis nicht schafft, kann Quinoa: Vor allem für Veganer verhindert die Alternative eventuelle Mangelzustände z. B. Eisen und Magnesium.
Quinoa verfügt über höhere Nährstoffwerte als Getreide und gehört mit 13 % bis 22 % Eiweisanteil zu den proteinreichsten Gemüsesorten. Ebenfalls enthält es ein hohes Gehalt an Eisen und Magnesium. Zusätzlich ist es reich an Kalzium und Kalium. Als Vorteil gegenüber anderen Getreidesorgen enthält es kein Gluten. Das in den Samen enthaltene Öl besteht zu 70% aus den ungesättigten Fettsäuren, die gut für den Cholesterinspiegel, das Herz und den Kreislauf sind, wie bspw. Omega-3 Fettsäuren. Quinoa ist basisch und enthält viele Ballaststoffe, die für eine gute Sättigung sorgen. Weiterhin ist es reich an essenziellen Aminosäuren darunter auch Lysin, was ein sehr wichtiger Baustein für das Bindegewebe ist.
Das Pseudogetreide enthält viele Bitterstoffe, die nicht jedem schmecken und außerdem Blut verdünnend wirken. Jedoch verringert gründliches Waschen vor der Zubereitung den Effekt und mildert den Geschmack. Grundsätzlich ist beim Kauf drauf zu achten, dass das Produkt aus biologischem Anbau stammt, um eine Schadstoffbelastung zu vermeiden.

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Hirse

Die regionale Superfood-Alternative zum Quinoa, ist die seit der Steinzeit in Europa genutzte Hirse. Im 17. Jahrhundert wurde es von den Feldfrüchten wie Kartoffel und Mais verdrängt und feiert somit erst seit dem 21. Jahrhundert ein Comeback. Hirse ist nicht gleich Hirse, es gibt viele Sorten. In Europa wird hauptsächlich die Rispenhirse angebaut. Wie auch Hafer, Gerste oder Reis ist Hirse ein Spelzgetreide und muss vor dem Verzehr von Spelzen und Fruchtschale befreit werden. Somit wäre es genau genommen kein Vollkornprodukt mehr. Glücklicherweise sind die Nährstoffe aber in der ganzen Hirse verteilt und nicht wie üblich vorwiegend in der Frucht und Samenschale. Deshalb kann geschälte Hirse tatsächlich mit Vollkörnern verglichen werden. In Reformhäusern, Drogerien und Supermärkten gibt es Hirse als Mehl, Grieß, Flocken oder Körner.
Mit 13 % Eiweißanteil liegt sie nah beim Gold der Inka und ist ebenfalls glutenfrei. In Kombination mit vitaminreichen Lebensmitteln wie Brokkoli, Paprika oder Salate wirkt Hirse als sehr gute Magnesium- und Eisenquelle, da der Körper die Stoffe in Kombination besser aufnehmen und verwerten kann. Zusätzlich versorgt Hirse den Körper mit Mikronährstoffen wie Kupfer, B Vitaminen und Kieselsäure. Laut einer Studie des Leiden University Medical Center senkte sie so den Blutzuckerspiegel und erhöht den guten HDL-Cholesterinspiegel. Hirse wird außerdem nachgesagt besonders bekömmlich zu sein, die Darmschleimhaut zu schützen und bei der Entgiftung des Körpers zu unterstützen.
Die in Hirse enthaltenen Stoffe wie z. B. Tanninen, die für die Bindung von Eiweiß sorgen und damit die Bioverfügbarkeit hindern, sowie die Stärkeverdauung hemmen; Phytinsäuren und Oxalsäuren die Mineralstoffe wie Eisen und Calium binden, sind oftmals Grund für den Hirseverzicht. Tatsächlich sind diese Sekundärstoffe nur schädlich, wenn man sich ausschließlich von Hirse ernähren würde. Indem die Hirse quellt, kann durch die Fermentierung schädigende Stoffe noch weiter reduziert werden. Außerdem enthält Hirse Eiweiß schädigende Enzyme und sollte daher nicht roh verzehrt werden.

Chia-Samen

Die aus Mexico, Süd- und Mittelamerika stammenden Chia-Samen gehören ebenso wie Quinoa und Amaranth zu den Pseudogetreiden. Die glutenfreie Ölsaat ist die Frucht der einjährigen Pflanze. Der Begriff „Chia“ bedeutet übersetzt „stark“ und die kleine Frucht ist tatsächlich stark dank Ihren wertvollen Nährstoffen.
Doch nicht nur stolze Nährwerte auch einen stolzen Preis hat die Superfrucht. Zwischen 10 und 40 Euro kann ein Kilo Chia in Drogerieläden und Reformhäusern schon mal kosten. Gequellt als Pudding, Smoothie Beilage, Marmeladenquellstoff, Ei-, Müsli-, Brot-, Joghurt-, Salat- oder Kuchenzusatz sind die Samen hervorragend geeignet. Als glutenfreies Produkt sind sie eine gute Alternative für Menschen mit Glutenunverträglichkeit.
Die Samen sind sehr fettreich, weshalb aus ihnen auch Öl gewonnen wird. Bei den enthaltenen Fetten handelt es sich um die essenziellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Der Proteingehalt ist mit ca. 17 % nicht überdurchschnittlich hoch. Sonnenblumenkerne mit 21 % Proteingehalt wären hingegen eine geeignetere Proteinquelle. Chia-Samen haben einen hohen Tryptophangehalt mit 0,4 g bis 0,7 g auf 100 g. Die Aminosäure ist für die Bildung des Hormons Serotonin, auch als Glückshormon bezeichnet, erforderlich. Die enthaltenen verdaulichen Kohlenhydrate liegen bei 8 g, womit Chia-Samen bei einer Low-Carb-Ernährung nicht die erste Wahl sein dürften. Sie sind dafür reich an Ballaststoffen und enthalten viel Vitamin E, welche gut für Zellschutz und Immunsystem sind. Mit einem 3-mal so hohen Kalziumgehalt wie in gleicher Menge Milch, decken Chia-Samen 15 % der empfohlenen Mindestmenge eines Tages an Ballaststoffen ab.
Allerdings hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine maximale Verzehrmenge von 15 g pro Tag für Chia-Samen bestimmt, dies liegt aber vor allem an der Einstufung als „Novel Food“.

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Leinsamen

Als regionales Superfood sind Leinsamen inzwischen bekannt. Sie gehören zu der Gattung der Leingewächse und wurden bereits in der Steinzeit für Heilzwecke eingesetzt. Heute wird Lein fast weltweit angebaut und ist in Supermärkten, Drogerieläden und auch in Reformhäusern zu finden. Durch den weltweiten Anbau sollte beim Kauf unbedingt auf das Ursprungsland geachtet werden, da Angaben wie z. B. „Europa“ noch nicht die Regionalität des Produktes bedeuten. Ungequellt sind Leinsamen ein beliebter Zusatz in Müsli, Joghurt und Backwaren. Dabei werden sie oft in geschroteter Form verwendet. Gequellte Leinsamen werden häufig bei Beschwerden wie Reizdarm oder Durchfall eingenommen. Das aus Leinsamen gewonnene Öl ist sehr bekömmlich und wird zum verfeinert von Quark oder in Salaten eingesetzt.
Die Zusammensetzung ist der von Chia-Samen recht ähnlich. Doch liefern Leinsamen einen höheren Anteil an essenziellen Omega-3-Fettsäuren. Der Omega-6-Fettsäuregrad liegt bei beiden Samen mit knapp 6 g pro 100 g sehr ähnlich. Der Proteingehalt ist mit 18 % ebenfalls höher als bei Chia-Samen, aber nicht überdurchschnittlich hoch. Die Aminosäure Tryptophan ist mit 0,41 g auf 100 g ebenfalls in größerer Menge vorhanden und unterstützt den Serotoninaufbau. Betrachtet man die Kohlenhydrate, so enthält der Leinsamen in manchen Nährwerttabellen sogar 0 g, auch mit einer höheren Angabe von 1,5 g liegt er immer noch weit unter dem Chia-Samen. Geht es um Mineralstoffe, dann können Chia-Samen ebenfalls Punkten, da Sie einen höheren Anteil an Calcium, Zink, Kupfer und Mangan aufweisen als Leinsamen. Bei den Vitaminen sind es die Leinsamen, die die Nase vorn haben. So enthalten sie mehr Vitamin E, B2 und B6, gleichviel Vitamin A, C und K und weniger B1 als Chia-Samen. Auf den Ballaststoffgehalt sind die für beide Samen bekannten vorteilhaften Wirkungen zurückzuführen wie z. B. das Binden von Toxinen, Schonen des Magens durch einen schützenden Film, Wasser bindend, darmreinigend und verdauungsförderlich.
Verschiedene Saaten und Samen enthalten Cadium, dazu gehören z. B. Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne und auch Leinsamen. Um Verbraucher vor einer Schwermetallbelastung zu schützen, liegt der Grenzwert für Menschen bei 25 µg Cadium pro Tag. Ein Esslöffel Leinsamen enthält ca. 3 µg Cadmium. Schwermetalle lagern sich im Körper ein und können besonders in Nieren und Leber langfristige Schäden verursachen. Grundsätzlich kann der Körper aber nicht viel Cadium aufnehmen, wenn er gut mit Eisen und Calcium versorgt ist.

 Exotische oder regionale Superfoods, was ist besser?

Vergleicht man die, hier beispielhaft aufgeführten exotischen und regionalen Superfoods fällt auf, die exotischen haben lange Transportwege, sind z. T. teurer als regionale Alternativen und haben keine besonderen Vorteile. Hirse und Leinsamen sind nur ein Beispiel für regionale Lebensmittel, die ebenfalls aufgrund ihrer Nährstoffzusammensetzung und ihre Wirkung hin als Superfood umworben werden können. Es gibt eine Vielzahl von Nahrungsmitteln, Kräuter und Pflanzen die schon lange Zeit bekannt sind für ihren positiven Einfluss auf unsere Gesundheit. Grundsätzlich muss jeder Mensch auf seine Bedürfnisse und seinen Körper achten. Unsere Methode: Lassen Sie bestimmte Nahrungsmittel zeitweise weg und nehmen Sie diese dann wieder in die Nahrung auf. Fühlen Sie sich ohne diese besser dann wissen Sie sofort was Ihrem Körper gut tut und was nicht. Tut es Ihrem Körper nicht gut, wird es auch Ihre Leistungsfähigkeit nicht positiv beeinflussen.
In unserem Seminar „Biologie der Begeisterung“ erfahren Sie mehr über Ihre persönliche Leistungsfähigkeit und den Einfluss durch unsere Ernährung.

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Es geht auch positiv: Dis- und Eustress (Stress Teil 2)

Die im letzten Blogbeitrag genannten Beispiele für die körperliche Reaktion auf Stressoren sind in ihrer Ausprägung abhängig von der wahrgenommenen Dauer und Intensität der Belastung oder „Gefahr“. Auf jede Wahrnehmung eines äußeren oder inneren Reizes folgt immer eine Orientierungsreaktion, eine Bedeutungsgebung und die Suche nach einer Antwort. Schlussendlich passen wir uns dann an die Umwelt an oder wir gestalten sie um. Ob dieses automatische System von Reiz und Reaktion funktioniert oder unser Organismus eine unvorteilhafte oder gar schädliche Anpassung vornimmt hängt davon ab ob ein Ausgleich der Extreme stattfindet.
Es gilt also für die eigene Person und Situation die richtige Balance zu finden, so zum Beispiel zwischen Neugier und Angst, Sicherheit und Risiko und vor allem zwischen Herausforderung und Belastung. Gelingt dies nicht erleben wir Stress oder eben die Auswirkung der dann automatisch ausgelösten Sicherungsreaktionen.

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Eustress
Jede Handlung in unserem Leben wird von Stress begleitet oder besser gesagt von der Aktivierung der Möglichkeit zu einer Anpassungsleistung. Insbesondere wenn wir uns mit Neuem konfrontieren, uns etwas aus der Mitte bringt, unsere Emotionen wecken oder eine echte Herausforderung ist. Aber ein gewisses Maß an Stimulation brauchen wir, es ist sogar lebensnotwendig. Das zeigt die erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten und Sterblichkeit (Deprivationssyndrom) bei vernachlässigten Säuglingen und Kindern. Der Stress, welcher Adrenalin ausschüttet, uns antreibt, motiviert, in einen Zustand des „Flow“ versetzt. Dieser Stress wird auch als Eustress, von der griechischen Vorsilbe eu für gut, wohl oder schön, bezeichnet. Der Eustress wird nicht als Stress wahrgenommen, da wir ihn vor allem in einem positiven Kontext erleben. Wenn wir an Aufgaben arbeiten, die wir als spannend und an unsere Fähigkeiten angepasst empfinden. Wenn wir uns verlieben, unserer Lieblingsmannschaft zujubeln, Sport treiben und über uns hinauswachsen. Dann steigt unsere Motivation, Aufmerksamkeit, Konzentration und Leistungsfähigkeit auf eine gesunde Weise. Zwar werden diese Zustände von klassischem Stress aktiviert, aber der anfänglichen Anspannung folgt die Erkenntnis der Machbarkeit, und Schlussendlich entsteht ein Erfolgserlebnis, welches die bekannten Glückshormone ausschüttet und unser Selbstvertrauen nachhaltig stärkt. Aufputschmittel und Doping versetzen uns ebenfalls in einen dauerhaft positiven Stresszustand, doch solche Selbstversuche enden oft in einer Spirale aus Gewöhnung und zunehmender Dosierung. Der dauerhaft erhöhte Wahrnehmungszustand wird zur Normalität der mit körpereigenen Mitteln nicht mehr erreicht werden kann. Der Körper steckt in einem künstlich erzeugten Mangelzustand.

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Disstress
Im Gegensatz zum Eustress steht der Disstress, ebenfalls von einer griechischen Vorsilbe, dem dys für schlecht oder übel. Disstress bedeutet ein zu viel an Stimulation und hat negative Folgen für unsere körperliche und psychische Gesundheit. Bei Dauerbelastung wir dieser Stress traumatisch. Die für emotionale Belastungen zuständigen Mechanismen sind dauerhaft überfordert. Dieser Zustand kann in zwei Richtungen ausschlagen. Wir sind schnell gereizt, aggressiv, die Nerven liegen blank, niemand kann es uns recht machen und nichts ist uns gut genug. Dies ist die Folge des dauerhaft erhöhten Cortisols im Blut der die Reizschwelle für Stressreaktionen senkt. Oder es stellt sich eine Lethargie ein, uns fehlt der Appetit, wir haben eine depressive Verstimmung, fühlen uns chronisch Müde und Erschöpft. Versuche an Mäusen haben gezeigt das leichter Stress zu einer erhöhten Dopamin Ausschüttung führt. Nach einiger Zeit und immer graduell zunehmendem Stress haben die Mäusehirne immer weniger bis gar kein Dopamin mehr ausgeschüttet. Langfristig kann so schwerer Stress das Regulierungssystem für Dopamin beinträchtigen und eine tiefe Depression verursachen.

Mit folgenden Verhaltensweisen können Sie Disstress vermeiden:

  • Lernen „Nein“ zu sagen
  • Nicht ständig erreichbar sein
  • Perfektionistisches denken ablegen und sich nicht für alles verantwortlich machen
  • Gegebenheiten akzeptieren
  • Einen gesunden, Lebensstil verfolgen und die eigene Gesundheit in den Vordergrund stellen
  • Sich eine Auszeit gönnen und die Gedanken schweifen lassen
  • Die eigene Leistung wertschätzen


Disstress reduzieren und Begeisterung aktivieren
Damit Stress positiv auf uns wirkt, müssen wir lernen mit ihm umzugehen. Versuchen Sie, eine gewisse Toleranz gegenüber Stress zu entwickeln und ihn positiv zu nutzen, um Leistung erbringen zu können ohne sich dabei selbst zu überfordern. Sicher ist das gesunde Maß an Stress individuell verschieden, denke man zum Beispiel nur an Adrenalin Junkies die Extremsport betreiben um sich so richtig lebendig zu fühlen. Doch durch bewussten Umgang mit Stress lassen sich negative körperliche und psychische Auswirkungen langfristige vermeiden. Es gilt also individuelle Strategien für das eigene Privat- und Arbeitsleben zu finden. Das Zentrum für Leistungsmanagement, welches diesen Blog betreibt, setzt deswegen auf Aufklärung über unser Stress- und Begeisterungssystem. In Seminaren mit biochemischen und neurologischen Fokus kann gelernt werden wie der Stressfalle zu begegnen ist.