Unser Beitrag zum 5. deutschen arbeitsmarkt forum

Wenn am 10. November im Audiforum in Neckarsulm das 5. deutsche arbeitsmarkt forum stattfindet, werden auch unsere beiden Trainer Tara Maria Linke und Alexander Feil mit einem Beitrag vor Ort sein. Der vielbeachtete HR-Kongress für Geschäftsführer und personalverantwortliche Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Organisationen und Verbänden steht in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Visionen vermitteln – Austausch fördern“.

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Visionen sind es auch, die uns in unserer täglichen Arbeit antreiben. Visionen, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht mehr mit dem Status Quo oder weniger zufrieden geben, sondern erfolgreich in die Zukunft blicken wollen. Die Vision, dass wir es alle schaffen, unsere Leistung nicht nur auf einem gesunden Weg zu erhalten, sondern sogar zu steigern und dabei nicht vergessen, mit unserem Körper in Einklang zu bleiben.

Energie und Vielfalt – neue Werte für den Arbeitsmarkt

Unter diesem Titel werden Tara Maria Linke und Alexander Feil darüber sprechen, warum sich viele Arbeitnehmer zwar völlig erschöpft fühlen, aber von ihrem eigentlichen Leistungspotenzial noch weit entfernt sind. Sie fragen sich, warum das so ist? Weil mit den immer intensiver werdenden Anforderungen, der Angebotsflut und der Überforderung an emotionalen oder sinnlichen Reizen des Digitalen Wandels alles – nur eines nicht gelehrt wird: Selbstwirksamkeit und Bewusstseinsentwicklung. Nur wenige Arbeitgeber haben bislang erkannt, dass Performance nicht nur Know How und mentale Leistung ist, sondern sich vor allem auch durch das körperliche und seelische Wohlbefinden der Mitarbeiter speist. Dieses generiert sich wiederum durch die Fähigkeit der Selbststeuerung, der Resilienz und der Selbstverantwortung. Wenn der Einzelne die Notwendigkeit erkannt hat, “Körper, Seele und Geist” selbst zu meistern, dann können nicht nur mentale Höchstleistungen erzielt werden, sondern es kann auch Kreativität entstehen.

Die Besucher des Vortrages erfahren, wie sie ihre Potenziale und Fähigkeiten durch mehr Bewusstheit und Achtsamkeit leben, in ihre Kraft kommen können und welche Wirkung dies auf unsere Handlungen, unser Wohlgefühl und unsere Beziehung zu anderen Menschen hat. Besuchen auch Sie uns auf dem 5. deutschen arbeitsmarkt forum und lassen Sie sich inspirieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.arbeitsmarktforum.com

Zentrum für Leistungsmanagement stellt Weichen für die Zukunft

Führende Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin erörterten im Rahmen der konstituierenden Sitzung des künftigen Fachbeirats des >Ersten Deutschen Zentrums für Leistungsmanagement< im Schloss zu Hopferau die Trends und zentralen Herausforderungen des modernen Gesundheitsmanagements.

 Aktuelle Themen wie z.B. Vitamin-D-Mangel als sog. „Manager-Krankheit“, die Bedeutung von Botenstoffen und Vitaminen für den Leistungserhalt, die Nachhaltigkeit von Gesundheitsmaßnahmen bis hin zu fluider Intelligenz wurden in der zweitägigen Sitzung ausgiebig diskutiert.

Teilnehmer der konstituierenden Sitzung des Fachbeirates waren unter anderem Prof. Dr. Gerhard Huber (Institut für Sportwissenschaft der Universität Heidelberg) oder der Mediziner Dr. Falko Papenfuß (leitender Werksarzt der Robert Bosch GmbH). Aber auch Experten aus der beruflichen Praxis wie Oliver Kössel (Leiter HR-Management der Wittenstein SE) und Bernd Rath, Geschäftsführer des Personalexperten BERA und Leiter des Zentrums für Leistungsmanagement, nahmen an dem Treffen teil.

In einer Zeit, in welcher der digitale Wandel und Transformationsprozesse unseren Alltag bestimmen, unterstützt das Erste Deutsche Zentrum für Leistungsmanagement Unternehmen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Gehirnforschung und Evolutionsmedizin gezielt bei der Personalentwicklung und dem Leistungserhalt.

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Wertvoller Austausch zwischen Wirtschaft und Medizin

Auch die bewährten Konzepte des Zentrums für Leistungsmanagement wurden modifiziert und durch die Erfahrungswerte eines hochkarätig besetzten Fachbeirates weiterentwickelt.

Weitere Hype-Themen des Treffens waren unter anderem die „positive Steuerung des Alterungsprozesses“ (Rolle der Hormone) aber auch die Generationenthematik allgemein. Dabei wurden die Herausforderungen der Praxis, wie z.B. die Digitalisierung oder agile Unternehmensorganisationen den neuesten medizinischen und neurobiologischen Forschungsergebnissen gegenübergestellt. So berichtet beispielsweise Oliver Kössel aus dem Alltag des „Hidden Champion“ Wittenstein SE, dass das Interesse am betrieblichen Gesundheitsmanagement groß sei, doch es nur etwa die Hälfte der Teilnehmer schafft, das persönliche Verhalten langfristig zu ändern. Um diese Werte deutlich zu verbessern, wurde ein nachhaltiges Betreuungsprojekt erörtert. Auch Bernd Rath unterstützte das Vorhaben, den Teilnehmern im Nachgang eines Seminares künftig die Möglichkeit zum aktiven Austausch bzw. einem Coaching anzubieten, um den dauerhaften Erfolg und somit auch das berufliche Change-Management sicherzustellen.

 

Leistung ist auch im hohen Alter möglich

Gerade ältere Arbeitnehmer haben es in Zeiten schnelllebiger Veränderungsprozesse schwer. Gewohnheiten, die sich über Jahre aufgebaut haben, müssen in kürzester Zeit abgelegt und neue angeeignet werden. Gerade diese Mitarbeiter sind es, die mit ihrem weitreichenden Erfahrungsschatz maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens beitragen können. Auf der Agenda des Fachbeirates stand daher auch die „positive Steuerung“ des Alterungsprozesses. Durch eine gezielte Steuerung der Hormone, z.B. durch die richtige Ernährung oder ein gezieltes Sportprogramm, lässt sich die sogenannte fluide Intelligenz erhalten oder sogar ausbauen. Diese hilft bei abstraktem Denken und der Fähigkeit, komplexe Problemstellungen erfolgreich zu lösen.

Der Leiter des Ersten Deutschen Zentrums für Leistungsmanagement, Bernd Rath, blickt optimistisch in die Zukunft: „Durch den mit ausgewiesenen Experten besetzten Fachbeirat stellt das Zentrum für Leistungsmanagement sicher,  dass seine Konzepte auch zukünftig den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen und gleichzeitig extrem praxisorientiert bzw. auf die Problemstellungen moderner Unternehmen abgestimmt sind“.

Motivation managen

Es gibt so Tage. Man wacht morgens auf und möchte sich am liebsten noch einmal umdrehen. Nicht, weil man noch so erschöpft ist und unbedingt weiterschlafen möchte, sondern weil man einfach keine Lust hat, in die Arbeit zu fahren. Ein klassisches Motivationsproblem also. Was oft als kleiner Durchhänger beginnt, kann schnell zu einer wirklich Unlust führen.

Glaubt man aktuellen Studien, hat jede 13. Führungskraft keine Lust mehr auf ihren Job, jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer hat bereits innerlich gekündigt. Wie also halten wir unseren Wirtschaftsmotor am Laufen? Wie können Sie es schaffen, Ihre Mitarbeiter auch weiterhin zu motivieren?

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Ganz klären lassen wird sich diese Frage leider nie, da das Thema Motivation auch ganz stark von der einzelnen Persönlichkeit abhängt. Da gibt es die Angestellte, die sich von morgens bis abends voll reinhängt und gefühlt nur für ihren Job lebt und den Kollegen, der Dienst nach Vorschrift macht. Aber ist dieser wirklich unmotivierter. Nicht unbedingt. Denn nach Feierabend hat er noch die Power, seinen Garten zu gestalten, oder sich ehrenamtlich im Fußballverein zu engagieren.

Generell muss hier zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation unterschieden werden. Letztere beschreibt die Angestellte in unserem Beispiel ganz gut. Sie arbeitet gerne für das Unternehmen, ihre Aufgabe macht ihr Spaß und bringt ihr die Herausforderung, die sie sucht. Bei der extrinsischen Motivation hingegen stehen die von außerhalb kommenden Reize im Vordergrund. Der Mitarbeiter arbeitet um der Arbeit willen. Soll heißen: Für Geld oder in Aussicht gestellte Belohnungen. Aber auch Drohungen und Druck wie Abmahnungen feuern diese Art der Motivation an.

Generell gibt es vier gängige Möglichkeiten, Mitarbeiter zu motivieren. An erster Stelle steht hier, wie die meisten sicherlich vermuten werden, die finanzielle Entlohnung. Viele Unternehmer denken auch heute noch, dass Sonderzahlungen und Boni genügend Anreize bilden, um langfristig erfolgreich zu werden. Dabei ist längst bewiesen, dass dem nicht so ist. Geld und/oder Druck sorgen sicherlich für einen sehr kurzen Zeitraum für die gewünschte Leistungssteigerung. Nachhaltig ist diese aber in keinem Fall. Ein wesentlich wichtigerer Faktor ist der Führungsstil. Schenkt man der aktuellen Gallup Studie Glauben, kosten schlechte Führungskräfte die deutsche Wirtschaft jährlich bis zu 105 Milliarden Euro. Nur 21 Prozent der Befragten gaben an, durch ihre Führungskräfte ausreichend motiviert zu werden. Vor allem der lineare Führungsstil von Anweisung und Ausführung ist heute nicht mehr gefragt. Vielmehr wünschen sich moderne Arbeitnehmer einen gewissen Spielraum, in dem sie sich selbst Ziele setzen und diese verwirklichen können. Nach den Ergebnissen der Gallup-Studie sieht das Magazin „Die WirtschaftsWoche“ Führungskräfte sogar als die wahren „Produktivitätskiller“.

Was aber können sie besser machen? Sie sollten deutlich mehr Lob aussprechen. Schließlich freut sich jeder Mensch über eine Wertschätzung seiner geleisteten Arbeit. Aber machen Sie es sich damit nicht zu leicht! Überschwängliches und vor allem zu häufig vorgetragenes Lob macht Sie unglaubwürdig. Sobald der Arbeitnehmer einmal das Gefühl bekommt, die Führungskraft meint es nicht ernst mit ihrer Anerkennung wird dies zu einem tiefen Riss im Verhältnis führen.

Wenn Sie ihre Mitarbeiter wirklich zu einer intrinsischen Motivation führen möchten, sorgen Sie für eine emotionale Bindung zum Unternehmen. Diese darf aber nicht konstruiert, sondern muss wirklich gewollt sein. Engagieren Sie sich für Ihre Mitarbeiter und sorgen Sie als Führungskraft dafür, dass sich Ihre Mitarbeiter mit dem Unternehmen verbunden fühlen. Dies kann z.B. über gemeinsame soziale Projekte geschehen. Aber auch das Anbieten von Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung kann sich positiv auswirken.

Es lohnt sich also, sich den eigenen Führungsstil oder sogar den eines gesamten Unternehmens noch einmal vor Augen zu führen. Richtige und der Situation angepasste Führung wird nicht nur langfristig den unternehmerischen Erfolg, sondern auch die Mitarbeiterbindung maßgeblich verbessern.

Wie Sie erfolgreich Ihr Mittagstief überwinden

Beinahe jeder von uns kennt dieses Phänomen: Wir verlassen hochmotiviert unseren Arbeitsplatz, um in die Mittagspause zu gehen. Nach Entspannung und einem leckeren Essen überkommt uns ganz plötzlich eine tiefgreifende Müdigkeit. Am liebsten würden wir uns jetzt hinlegen und ein ausgiebiges Nickerchen starten. Beim Gedanken daran fällt uns die Rückkehr an den Arbeitsplatz gleich doppelt so schwer. Bevor wir Ihnen zeigen, wie Sie das sog. „Schnitzelkoma“ erfolgreich abwenden, möchten wir zuerst in unseren Körper blicken und klären, wie es überhaupt zu dieser Müdigkeit kommt:

Dies hängt, wie sich die meisten von Ihnen bereits denken werden, mit der Nahrungsaufnahme in der Mittagspause zusammen. Denn sobald die Nahrung unseren Verdauungstrakt erreicht, beginnt im Körper die Arbeit. Das Blut wird aus anderen Organen und Geweben abgezogen und versorgt sich in den Verdauungsorganen mit Nähstoffen, die anschließend im ganzen Körper verteilt werden. Dies hat zur Folge, dass während des Verdauungsprozesses andere Organe, wie z.B. Gehirn oder Muskeln schwächer durchblutet werden und somit weniger mit Sauerstoff versorgt werden. Genau dieser Vorgang führt schlussendlich dazu, dass wir uns nach einem gemütlichen Mittagessen immer wieder müde und schlapp fühlen und am liebsten sofort schlafen möchten.

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Was aber hilft uns über unser Mittagstief?

Bewegung

Ein Wundermittel, das immer hilft, ist wie Sie als fleißige Blog-Leser bereits ahnen dürften – die Bewegung. Wer nach dem Essen nicht faul auf seinem Stuhl sitzen bleibt und wartet, bis er immer müder wird, wird belohnt. Ein kurzer Spaziergang um den Block, oder noch besser durch einen Park bringt den Kreislauf in Schwung. So kann der Körper nicht nur das Essen schneller verarbeiten, auch die Sauerstoffzufuhr der Organe wird verstärkt angeregt.

Das richtige Essen

Wie immer ist auch die Auswahl der richtigen Speisen von besonderer Wichtigkeit. Wer hier gerne zu Schweinebraten und Knödeln greift, sollte sich seine Liege lieber schon mal bereitstellen. Warum das so ist? Gerade fleischhaltige Speisen enthalten einen hohen Anteil an Tryptophan, welcher im Anschluss in Serotonin verwandelt wird. Letzterer, ein Botenstoff, ist zum einen unser Glückshormon, zum anderen regelt es aber auch unser Wach- und Schlafrhythmus. Nach einen fetten Steak sind wir als glücklich, aber auch müde.

Eine gesunde Sauerstoffversorgung ist das A und O am Arbeitsplatz. Regelmäßiges Lüften und auch die Anpassung der Temperatur steigern die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Temperatur dabei nicht unter 21 Grad fällt und auch keine Zugluft entsteht.

Wenn Sie nur diese drei Vorschläge beherzigen, können Sie dem „Schnitzelkoma“ künftig ein Schnäppchen schlagen und auch nach der Mittagspause gestärkt und konzentriert weiterarbeiten.

Fitnesstracker – Motivator oder nerviges Gadget?

Ob im Büro, im Straßencafe oder auf der Joggingstrecke, man sieht sie mittlerweile beinahe überall – die Fitnesstracker. Bereits ab einem Einstiegspreis von nur 15 Euro wird man aufgenommen in den Kreis derer, die ihre sportliche Entwicklung und ihren Gesundheitszustand permanent aufzeichnen.

Ein Vorteil liegt klar auf der Hand: Fitnesstracker funktionieren intuitiv. Einfach das Armband aus der Verpackung holen, Batterie starten und anlegen, die passende App aufs Smartphone laden und schon kann es losgehen. Doch halten die modischen, oft futuristisch anmutenden Armbänder und Smartwatches auch das, was sie versprechen?

Eines in jedem Fall ist sicher: Fitnesstracker motivieren uns zur täglichen Bewegung. Das können wir nur gut heißen! So haben die meisten der Armbänder eine Erinnerungsfunktion, die ihren Träger nach längerer Inaktivität durch einen Signalton oder ein kurzes Vibrieren am Handgelenk daran erinnert, sich wieder etwas mehr zu bewegen. Gerade im Büroalltag kann dies ein nützliches Gadget sein, um den Kreislauf wieder etwas anzukurbeln und sich durch Bewegung oder Gymnastik neue Kraft zu holen.

Schritte, Kilometer, Stockwerke, Kalorien, Puls, Herzfrequenz oder Schlaf – alles kann immer gemessen werden. Mittels Bluetooth werden die Tagesleistungen einfach an die App gesendet, die ihrem User dann schön aufbereitete Statistiken über die erreichten oder eben nicht erreichten Ziele präsentiert. Wurde das Tagespensum erreicht, wird in vielen Fällen automatisch ein neues Trainingsziel festgelegt. Problem ist nur, dass die meisten Freizeitsportler mit den hübschen bunten Statistiken in ihrem Smartphone gar nichts anzufangen wissen. Ihnen fehlt schlichtweg das Wissen, die Daten in ihren täglichen Trainingsplan zu übertragen. So ist es z.B. keineswegs sinnvoll, sich ständig höhere Ziele zu setzen, ohne das bisher Erreichte zu festigen. Dies führt schneller als gedacht zu Stress und einer damit einhergehenden Überbelastung des Körpers. Auch der psychische Stress, der dabei entstehen kann, ist nicht zu unterschätzen. So setzen sich leider viele User mit der Dauer der Zeit selbst zu sehr unter Druck, um mögliche, vielleicht auch unrealistisch geplante Ziele, zu erreichen.

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Auf die Qualität kommt es an

Wer gerne in die Welt der Fitnesstracker einsteigen möchte, sieht sich einer Flut an Angeboten aller Preiskategorien gegenüber. Hier gilt es, entweder eine wirklich kompetente Beratung zu erhalten, oder sich selbst ausgiebig zu informieren. Denn das Armband muss auch den Wünschen, Zielen und der Leistungsfähigkeit des Trägers entsprechen. Aber auch die Funktionsfähigkeit des Gerätes ist für den Spaß und das Ergebnis von Bedeutung. Viele der vor allem kostengünstigen Geräte sind lnicht mit GPS ausgestattet, Vielmehr messen sie die absolvierten Schritte anhand der sich bewegenden Arme. So kommt es nicht selten vor, dass die User auch im Schlaf oder in der Dusche Strecken zurücklegen, die sie nie gegangen sind. Solch verfälschte Ergebnisse können deutlich demotivierend wirken und zur Abschaffung des Trackers führen. Dies zeigen auch Studien, die belegen, dass mehr als ein Drittel der Nutzer bereits nach einem halben Jahr das Gerät entweder wechselt oder ganz Beiseite legt.

Fitnesstracker sind also ein ganz nettes Gadget, wenn man sich selbst motivieren möchte, um den eigenen Schweinehund zu überwinden. Eine wirklich nachhaltige Stütze für den regelmäßigen Sport sind sie allerdings nicht. Auch der mögliche selbstauferlegte Druck ist nicht zu verachten. Allgemein kann man sagen: Die Beste Uhr ist immer noch die Innere! Soll heißen: Hören Sie nur bedingt auf das, was Ihnen Ihre Smartwatch oder Ihr Fitnessarmband sagt, sondern mehr auf Ihren Körper. Er sagt Ihnen ganz genau, wann Sie Ihre Grenzen erreicht haben und fordert so seine Pausen, die (wie Sie aus mehreren Blogbeiträgen bereits wissen) genauso wichtig wie der Sport selbst sind. Wer seine Leistung wirklich gezielt verbessern oder einfach nur auf seinen Körper achten möchte, ist mit einem Griff zur klassischen Pulsuhr vielleicht besser beraten. So kann diese nicht nur beim Ausdauer-, sondern auch beim Kraftsport getragen werden. Hier müssen Sie zwar evtl. etwas tiefer in die Tasche greifen, doch die Vielzahl der Funktionen lässt nicht nur das Speichern Ihrer Aktivitäten zu, sondern leitet Sie z.B. auch durch eine aerobe Trainingseinheit.