Wie Sie erfolgreich Ihr Mittagstief überwinden

Beinahe jeder von uns kennt dieses Phänomen: Wir verlassen hochmotiviert unseren Arbeitsplatz, um in die Mittagspause zu gehen. Nach Entspannung und einem leckeren Essen überkommt uns ganz plötzlich eine tiefgreifende Müdigkeit. Am liebsten würden wir uns jetzt hinlegen und ein ausgiebiges Nickerchen starten. Beim Gedanken daran fällt uns die Rückkehr an den Arbeitsplatz gleich doppelt so schwer. Bevor wir Ihnen zeigen, wie Sie das sog. „Schnitzelkoma“ erfolgreich abwenden, möchten wir zuerst in unseren Körper blicken und klären, wie es überhaupt zu dieser Müdigkeit kommt:

Dies hängt, wie sich die meisten von Ihnen bereits denken werden, mit der Nahrungsaufnahme in der Mittagspause zusammen. Denn sobald die Nahrung unseren Verdauungstrakt erreicht, beginnt im Körper die Arbeit. Das Blut wird aus anderen Organen und Geweben abgezogen und versorgt sich in den Verdauungsorganen mit Nähstoffen, die anschließend im ganzen Körper verteilt werden. Dies hat zur Folge, dass während des Verdauungsprozesses andere Organe, wie z.B. Gehirn oder Muskeln schwächer durchblutet werden und somit weniger mit Sauerstoff versorgt werden. Genau dieser Vorgang führt schlussendlich dazu, dass wir uns nach einem gemütlichen Mittagessen immer wieder müde und schlapp fühlen und am liebsten sofort schlafen möchten.

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Was aber hilft uns über unser Mittagstief?

Bewegung

Ein Wundermittel, das immer hilft, ist wie Sie als fleißige Blog-Leser bereits ahnen dürften – die Bewegung. Wer nach dem Essen nicht faul auf seinem Stuhl sitzen bleibt und wartet, bis er immer müder wird, wird belohnt. Ein kurzer Spaziergang um den Block, oder noch besser durch einen Park bringt den Kreislauf in Schwung. So kann der Körper nicht nur das Essen schneller verarbeiten, auch die Sauerstoffzufuhr der Organe wird verstärkt angeregt.

Das richtige Essen

Wie immer ist auch die Auswahl der richtigen Speisen von besonderer Wichtigkeit. Wer hier gerne zu Schweinebraten und Knödeln greift, sollte sich seine Liege lieber schon mal bereitstellen. Warum das so ist? Gerade fleischhaltige Speisen enthalten einen hohen Anteil an Tryptophan, welcher im Anschluss in Serotonin verwandelt wird. Letzterer, ein Botenstoff, ist zum einen unser Glückshormon, zum anderen regelt es aber auch unser Wach- und Schlafrhythmus. Nach einen fetten Steak sind wir als glücklich, aber auch müde.

Eine gesunde Sauerstoffversorgung ist das A und O am Arbeitsplatz. Regelmäßiges Lüften und auch die Anpassung der Temperatur steigern die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Temperatur dabei nicht unter 21 Grad fällt und auch keine Zugluft entsteht.

Wenn Sie nur diese drei Vorschläge beherzigen, können Sie dem „Schnitzelkoma“ künftig ein Schnäppchen schlagen und auch nach der Mittagspause gestärkt und konzentriert weiterarbeiten.

Fitnesstracker – Motivator oder nerviges Gadget?

Ob im Büro, im Straßencafe oder auf der Joggingstrecke, man sieht sie mittlerweile beinahe überall – die Fitnesstracker. Bereits ab einem Einstiegspreis von nur 15 Euro wird man aufgenommen in den Kreis derer, die ihre sportliche Entwicklung und ihren Gesundheitszustand permanent aufzeichnen.

Ein Vorteil liegt klar auf der Hand: Fitnesstracker funktionieren intuitiv. Einfach das Armband aus der Verpackung holen, Batterie starten und anlegen, die passende App aufs Smartphone laden und schon kann es losgehen. Doch halten die modischen, oft futuristisch anmutenden Armbänder und Smartwatches auch das, was sie versprechen?

Eines in jedem Fall ist sicher: Fitnesstracker motivieren uns zur täglichen Bewegung. Das können wir nur gut heißen! So haben die meisten der Armbänder eine Erinnerungsfunktion, die ihren Träger nach längerer Inaktivität durch einen Signalton oder ein kurzes Vibrieren am Handgelenk daran erinnert, sich wieder etwas mehr zu bewegen. Gerade im Büroalltag kann dies ein nützliches Gadget sein, um den Kreislauf wieder etwas anzukurbeln und sich durch Bewegung oder Gymnastik neue Kraft zu holen.

Schritte, Kilometer, Stockwerke, Kalorien, Puls, Herzfrequenz oder Schlaf – alles kann immer gemessen werden. Mittels Bluetooth werden die Tagesleistungen einfach an die App gesendet, die ihrem User dann schön aufbereitete Statistiken über die erreichten oder eben nicht erreichten Ziele präsentiert. Wurde das Tagespensum erreicht, wird in vielen Fällen automatisch ein neues Trainingsziel festgelegt. Problem ist nur, dass die meisten Freizeitsportler mit den hübschen bunten Statistiken in ihrem Smartphone gar nichts anzufangen wissen. Ihnen fehlt schlichtweg das Wissen, die Daten in ihren täglichen Trainingsplan zu übertragen. So ist es z.B. keineswegs sinnvoll, sich ständig höhere Ziele zu setzen, ohne das bisher Erreichte zu festigen. Dies führt schneller als gedacht zu Stress und einer damit einhergehenden Überbelastung des Körpers. Auch der psychische Stress, der dabei entstehen kann, ist nicht zu unterschätzen. So setzen sich leider viele User mit der Dauer der Zeit selbst zu sehr unter Druck, um mögliche, vielleicht auch unrealistisch geplante Ziele, zu erreichen.

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Auf die Qualität kommt es an

Wer gerne in die Welt der Fitnesstracker einsteigen möchte, sieht sich einer Flut an Angeboten aller Preiskategorien gegenüber. Hier gilt es, entweder eine wirklich kompetente Beratung zu erhalten, oder sich selbst ausgiebig zu informieren. Denn das Armband muss auch den Wünschen, Zielen und der Leistungsfähigkeit des Trägers entsprechen. Aber auch die Funktionsfähigkeit des Gerätes ist für den Spaß und das Ergebnis von Bedeutung. Viele der vor allem kostengünstigen Geräte sind lnicht mit GPS ausgestattet, Vielmehr messen sie die absolvierten Schritte anhand der sich bewegenden Arme. So kommt es nicht selten vor, dass die User auch im Schlaf oder in der Dusche Strecken zurücklegen, die sie nie gegangen sind. Solch verfälschte Ergebnisse können deutlich demotivierend wirken und zur Abschaffung des Trackers führen. Dies zeigen auch Studien, die belegen, dass mehr als ein Drittel der Nutzer bereits nach einem halben Jahr das Gerät entweder wechselt oder ganz Beiseite legt.

Fitnesstracker sind also ein ganz nettes Gadget, wenn man sich selbst motivieren möchte, um den eigenen Schweinehund zu überwinden. Eine wirklich nachhaltige Stütze für den regelmäßigen Sport sind sie allerdings nicht. Auch der mögliche selbstauferlegte Druck ist nicht zu verachten. Allgemein kann man sagen: Die Beste Uhr ist immer noch die Innere! Soll heißen: Hören Sie nur bedingt auf das, was Ihnen Ihre Smartwatch oder Ihr Fitnessarmband sagt, sondern mehr auf Ihren Körper. Er sagt Ihnen ganz genau, wann Sie Ihre Grenzen erreicht haben und fordert so seine Pausen, die (wie Sie aus mehreren Blogbeiträgen bereits wissen) genauso wichtig wie der Sport selbst sind. Wer seine Leistung wirklich gezielt verbessern oder einfach nur auf seinen Körper achten möchte, ist mit einem Griff zur klassischen Pulsuhr vielleicht besser beraten. So kann diese nicht nur beim Ausdauer-, sondern auch beim Kraftsport getragen werden. Hier müssen Sie zwar evtl. etwas tiefer in die Tasche greifen, doch die Vielzahl der Funktionen lässt nicht nur das Speichern Ihrer Aktivitäten zu, sondern leitet Sie z.B. auch durch eine aerobe Trainingseinheit.