Selbstmanagement

24 Stunden, ein Tag wie jeder andere. Gestresst, übermüdet, überlastet und am Ende der Kräfte, so wird von einigen ihr Alltag beschrieben. Doch vielen kommt es vor, als hätte ihr Tag viel zu wenige Stunden. Ehe man mit der Arbeit beginnt, ist es auch schon Mittag und man merkt, wie wenig Zeit einem für die restliche Arbeit heute noch bleibt. Die Lösung für dieses Problem lautet Selbstmanagement. Sie denken an dieser Stelle vielleicht an den Begriff Zeitmanagement? Naja, sagen wir so, der Tag hat ohnehin 24 Stunden, ob Sie diese nun managen oder nicht. Doch hier geht es vielmehr darum, wie Sie Ihren Alltag bewusst in die Hand nehmen. Wer erfolgreich sein möchte, muss auf ein gutes und konsequentes Selbstmanagement vertrauen können. Ich erkläre Ihnen, wie Sie das hinbekommen.

Der erste Schritt ist die Ziel- und Plansetzung. Achten Sie darauf, dass Sie eindeutige Pläne mit einem konkreten Ergebnis wählen. Einfach nur den Umsatz steigern zu wollen ist nicht gut definiert. Trauen Sie sich ruhig und nennen Sie Zahlen und Fakten. Ziele hingegen dürfen ruhig auch mal visionär sein. Aber verschriftlichen Sie diese unbedingt. Denn allein das Merken kostet Sie Energie, welche für etwas anderes gebraucht werden könnte. Bei gesetzten Zielen ist es auch von besonderer Bedeutung, dass diese nicht nur schwer erreichbar sein sollten und Begeisterung auslösen können. Schließlich ist unser Antrieb am stärksten, wenn ein Scheitern zu 50% möglich und wahrscheinlich ist. Die eigentliche Belohnung für das Gehirn ist unser Glückshormon Dopamin. Dieses wird ausgeschüttet, wenn wir wissen, dass etwas Positives geschehen wird. Das bedeutet, wir schütten Dopamin nicht erst dann aus, wenn das Ergebnis eintritt, sondern bereits dann, wenn die Ankündigung erfolgt. So ist zum Beispiel Begeisterung vorhanden, wenn Ihr Chef Ihnen eine Gehaltserhöhung anbietet. Aber wieso sollte die Wahrscheinlichkeit dann bei einer realistischen 50:50 Chance stehen? Das meiste Dopamin wird nicht dann ausgeschüttet wenn wir sowieso schon damit rechnen, sondern genau dann, wenn wir nicht von vornherein wissen, welches Ereignis eintreten wird. Bekommen Sie also die Ankündigung, dass Sie einen Bonus erhalten wenn Sie Ihr Ziel bis zum Jahresende erreichen, wird das Dopamin bereits bei der Ankündigung ausgeschüttet. Erreichen wir das Ziel am Ende des Jahres dann auch noch, schütten wir nochmals Dopamin aus. Dies ist jedoch nicht nur für Begeisterung im Gehirn zuständig, sondern auch für den Antrieb. Ein Dopaminmangel kann zu Antriebskrankheiten, wie Schizophrenie, ADHS und Parkinson, führen.

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Ebenfalls ist es wichtig, Ihre To-Do-Liste in der geplanten Reihenfolge abzuarbeiten. Erfüllen Sie keine Aufgaben zeitgleich! Wenn Sie mehrere Aufgaben scheinbar parallel erledigen, fallen Sie auf das intellektuelle Niveau eines Kindes zurück. Alle Aufgaben, die mit Sprache zu tun haben, erfordern die volle Aufmerksamkeit im präfrontalen Cortex. Springen Sie also hin und her, fallen beide Aufgaben auf eine bescheidene Leistung zurück.

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