So sieht das perfekte Büro aus

Rechts steht noch ein Teller mit den Resten der Butterbrezel vom Frühstück, links von uns befindet sich ein schier endlos wirkender Berg voller Akten, die noch zu bearbeiten sind. Schlechtes Licht führt zu Kopfschmerzen und vom ständigen Sitzen hat man Rückenschmerzen. Sicherlich wirkt diese Beschreibung etwas übertrieben. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Büros sich alles andere als positiv auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter auswirken. Doch dies muss nicht sein! Wie sieht denn das nahezu perfekte Büro aus?

Viele Büros spiegeln die eigene Unternehmenskultur wieder. An diesen Orten ist meist wenig Raum für die eigene Einrichtung und den individuellen Geschmack. Dennoch muss ein Büro trotz allem nicht entmutigend und deprimierend wirken. Das perfekte Büro kann die Produktivität, die Kreativität steigern und das ein oder andere Hilfsmittel hat sich sogar als Hirndünger bewiesen. Damit Sie produktiver werden können, sollten sie sich drei verschiedene Arbeitsplätze schaffen.

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Den ersten Arbeitsplatz für die Kreativität. Hierfür empfehle ich, ein Büro mit hohen Decken und mit weitem Blick um den Gedanken freien Lauf zu lassen. Wenn es sogar möglich sein sollte, empfiehlt sich ein großes Fenster das den ganzen Arbeitsplatz perfekt ausleuchtet. Etwas Hintergrundgemurmel schadet an dieser stelle auch nicht, es muss nicht immer Mucksmäuschen still sein, wenn es darum geht die eigene Kreativität zu fördern.

Der zweite Raum steht für die Genauigkeit. Hierfür empfiehlt sich ein dunklerer Raum, mit niedrigen Decken. Jedoch sollte hier keine Geräuschkulisse im Hintergrund sein, denn um sich optimal konzentrieren zu können, sollte es absolut leise sein.

Der dritte Raum, welcher für mich für das perfekte Büro ein Muss ist, ist der Meetingraum. In diesem Raum sollten möglichst viele Möglichkeiten zum Sitzen, Stehen und Gehen vorhanden sein. Der Raum für Meetings sollte relativ hell sein, jedoch auch eine schnelle Abdunklungsmöglichkeit für Präsentationen sollte es geben.

Um für den Dünger für das Gehirn zu sorgen empfehle ich einen Arbeitsplatz auf einem Laufband oder einem Spinning Bike einzurichten.

Bei weichen Themen sollte man eher zu weichen Stühlen/Sitzmöglichkeiten greifen. Je weicher der Stuhl, desto weicher werden wir. (Priming, eine Art unbewusster Autopilot). Ein ähnliches Prinzip ist die warme Kaffetasse bei Vorstellungsgesprächen, soziale Wärme wird eher wahrgenommen, wenn wir ein warmes Getränk in der Hand halten.

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