Schlüsselfaktor Strategisches Personalmanagement

Die Rolle von Human Resources verändert sich radikal: Vom Verwalter zum Gestalter.

Es wird sogar vom Personalwesen gefordert, dass sie Treiber der digitalen Veränderung werden sollen und die Mitarbeiter befähigen, dem Veränderungstempo standzuhalten. Doch wie ist der Spagat zwischen permanentem Wandel und Mitarbeiterzufriedenheit zu meistern?

Um diesen neuen Herausforderungen gerecht zu werden, sollte sich das strategische Personalmanagement zukunftsfähiger HR-Konzepte und der Neurowissenschaft bedienen. Letztere ergänzt inzwischen sowohl die Pädagogik, wie auch die Psychologie. Daher liegt der Fokus unseres neuen Buches „Schlüsselfaktor Strategisches Personalmanagement„auch auf der erfolgreichen Zusammenführung von Personalmanagement und Neurowissenschaften.

Unser drittes Haufe-Buch entstand in Zusammenarbeit von zehn  Autoren, die allesamt Experten auf verschiedenen Gebieten der Personalarbeit sind. Ich habe die neurowissenschaftliche Perspektive in die unterschiedlichsten Fachbeiträge mit eingebracht. So haben wir zum Beispiel beleuchtet, wie ein modernes Vergütungssystem aussehen sollte und hilfreiche HR-Tipps dazu gegeben. Ich erläutere, was Geld aus neurobiologischer Sicht im Gehirn bewirkt und wie eine optimale Vergütung aussehen sollte. Der Leser gewinnt so innovative Erkenntnisse zum Neuro-Personalmanagement.

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Die Inhalte des Buches sind:

  • Neuro-Perspektiven zu allen HR Themen
  • HR-Excellence durch wertschöpfendes HR-Management
  • Effektivität und Effizienz in Strategie und Prozessen
  • Das „HR-Haus“: Navigation für die gesamte Personalarbeit
  • Human Resources 4.0: Die digitale Transformation
  • Mitarbeitergewinnung und -bindung, Talent Management, Personalentwicklung und Employer Branding

Nach den Büchern zum Zeit-und Projektmanagement sowie zur Führung war es Zeit, moderne HR-Ideen zu sammeln, bzw. aufzuzeigen, wie Unternehmen eine schlagkräftige HR-Organisation gestalten und HR-Strategien in exzellente Personalarbeit umsetzen können.

Wir sind gespannt, welche Diskussionen wir anstoßen können und wie Personalabteilungen ihre Mitarbeiter durch Neurobiologie auf den digitalen Wandel vorbereiten können.

 

So sieht das perfekte Büro aus

Rechts steht noch ein Teller mit den Resten der Butterbrezel vom Frühstück, links von uns befindet sich ein schier endlos wirkender Berg voller Akten, die noch zu bearbeiten sind. Schlechtes Licht führt zu Kopfschmerzen und vom ständigen Sitzen hat man Rückenschmerzen. Sicherlich wirkt diese Beschreibung etwas übertrieben. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Büros sich alles andere als positiv auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter auswirken. Doch dies muss nicht sein! Wie sieht denn das nahezu perfekte Büro aus?

Viele Büros spiegeln die eigene Unternehmenskultur wieder. An diesen Orten ist meist wenig Raum für die eigene Einrichtung und den individuellen Geschmack. Dennoch muss ein Büro trotz allem nicht entmutigend und deprimierend wirken. Das perfekte Büro kann die Produktivität, die Kreativität steigern und das ein oder andere Hilfsmittel hat sich sogar als Hirndünger bewiesen. Damit Sie produktiver werden können, sollten sie sich drei verschiedene Arbeitsplätze schaffen.

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Den ersten Arbeitsplatz für die Kreativität. Hierfür empfehle ich, ein Büro mit hohen Decken und mit weitem Blick um den Gedanken freien Lauf zu lassen. Wenn es sogar möglich sein sollte, empfiehlt sich ein großes Fenster das den ganzen Arbeitsplatz perfekt ausleuchtet. Etwas Hintergrundgemurmel schadet an dieser stelle auch nicht, es muss nicht immer Mucksmäuschen still sein, wenn es darum geht die eigene Kreativität zu fördern.

Der zweite Raum steht für die Genauigkeit. Hierfür empfiehlt sich ein dunklerer Raum, mit niedrigen Decken. Jedoch sollte hier keine Geräuschkulisse im Hintergrund sein, denn um sich optimal konzentrieren zu können, sollte es absolut leise sein.

Der dritte Raum, welcher für mich für das perfekte Büro ein Muss ist, ist der Meetingraum. In diesem Raum sollten möglichst viele Möglichkeiten zum Sitzen, Stehen und Gehen vorhanden sein. Der Raum für Meetings sollte relativ hell sein, jedoch auch eine schnelle Abdunklungsmöglichkeit für Präsentationen sollte es geben.

Um für den Dünger für das Gehirn zu sorgen empfehle ich einen Arbeitsplatz auf einem Laufband oder einem Spinning Bike einzurichten.

Bei weichen Themen sollte man eher zu weichen Stühlen/Sitzmöglichkeiten greifen. Je weicher der Stuhl, desto weicher werden wir. (Priming, eine Art unbewusster Autopilot). Ein ähnliches Prinzip ist die warme Kaffetasse bei Vorstellungsgesprächen, soziale Wärme wird eher wahrgenommen, wenn wir ein warmes Getränk in der Hand halten.