Wie Sie Stressresistenz und Leistungsfähigkeit erhöhen

Stress im Berufsleben – ein hochaktuelles Thema. Es vergeht kaum eine Woche ohne eine frische Studie dazu. Am umfassendsten beschreibt der Stressreport Deutschland 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Situation. Astronomische Zahlen beziffern den Schaden für Unternehmen und für die Volkswirtschaft. Was die Zahlen aber nicht zeigen, sind die Konsequenzen für den Einzelnen, der in einem Umfeld aus unerfüllbaren Ansprüchen gefangen ist. Und dabei sind gerade Führungskräfte besonders gefährdet.

Die Erkenntnis, dass Überlast und multiple Anforderungen uns bis zum Burnout führen können, ist nicht neu. Was aber verwundert: Die Lösung, die Abwehrstrategie, ist noch viel älter. Wir finden sie bei unseren Vorfahren, die als Jäger und Sammler überlebten. Und wir haben deren Gene und Stoffwechsel geerbt. Noch nicht einmal im 21. Jahrhundert werden wir als Büromenschen geboren.

Stellschrauben für den Stressabbau

Im Sinne eines ganzheitlichen Leistungsmanagement stehen uns drei Stellschrauben zur Verfügung, wenn wir die beruflichen und privaten Herausforderungen gelassener meistern wollen: Unsere Haltung bzw. Einstellung, Bewegung, Ernährung. Während die Arbeit an ersteren beiden als Stress-Entlastungsstrategien bekannt sind, stehen wir bei der Ernährung erst am Anfang der Diskussion. Dabei belegen medizinischen Studien den Mehrwert einer passenden Ernährung.

Stress lässt sich messen

Und dazu reicht ein Blick ins Blut. Blutwerte sind ein Spiegel nicht nur unserer körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch unseres psychischen Zustands. Stresspatienten zeigen beispielsweise einen hohen Blutzuckerspiegel, hohe Werte an Triglyceriden (Fett) und LDL-Cholesterin. Auch die Herzfrequenz-Variabilität sagt viel über unseren Gesundheitszustand aus. Durch unsere Ernährung beeinflussen wir diese Werte. Die Ernährung bietet uns also einen Hebel, um Stress und damit auch Burnout vorzubeugen. Dabei zeigt sich, dass Ernährungsprinzipien und Lebensrhythmus aus der Steinzeit uns optimal auf den Umgang mit Stress vorbereiten.

Verblüffende Ergebnisse des Pilotprojekts Metabolic Lifestyle

Im letzten Jahr haben wir im Rahmen eines 1-wöchigen Projekts diese Thesen bestätigt. Unseren Weg durch die Allgäuer Alpen konnten Sie ja hier im Blog mitverfolgen. Mit acht Personen sind wir insgesamt 120 Kilometer gewandert und haben uns weitgehend kohlehydratfrei ernährt. Die Ergebnisse sprechen für sich: Der Wert für das HDL-Cholesterin ist bei allen Teilnehmern gesunken; im Schnitt um 16 Prozent. Gleichzeitig sank der Blutfettwert um 40 Prozent. Der Blutzuckerspiegel pegelte sich um 16 Prozent niedriger ein. Alles in allem ein deutliches Signal für einen stark verbesserten Stoffwechsel. Herzinfarkt-, Schlaganfall- und Diabetesrisiko sind dramatisch gesunken, Fitness- und Wohlfühlfaktor in gleichem Maße gestiegen.

In den ersten zwei, drei Tagen haben die Teilnehmer die Stoffwechselumstellung zu spüren bekommen. Danach aber erfuhren sie die Vorteile wahrlich am eigenen Leib. Innerhalb einer Woche stiegen Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Stressresistenz der Teilnehmer deutlich.
Neben der Steigerung der körperlichen Fitness konnte ein Teilnehmer als Nebeneffekt seine langjährigen Hautprobleme in den Griff bekommen, ein anderer Teilnehmer berichtet, wie überrascht er über den Erfolg war: „Die Möglichkeiten und Ergebnisse der Beeinflussung unserer Bio-Chemie haben mich sehr beeindruckt, die massive Verbesserung hat meine Erwartungen weit übertroffen.“

Auch in diesem Jahr werden wir das Führungskräfte Camp Metabolic_Lifestyle in den Allgäuer Alpen wieder anbieten. Wenn Sie das Projekt oder auch unser Konzept für Leistungsmanagement näher kennenlernen wollen, können Sie gerne auf mich zukommen. Mehr Informationen bietet auch unsere Webseite.