Butter im Obstsalat

Menschen in Hotels sind spannend. Immer wenn ich Butter über meinen Obstsalat schmiere, schauen Sie verwundert und beißen in ein Vollkornbrötchen mit Diätmargarine und Marmelade oder Wurst: Wer spinnt hier eigentlich?

Ich nehme Butter auch nur, wenn kein Naturquark da ist, sonst den Quark.

 Warum Butter?

1) Butter ist wesentlich besser als Margarine, da die Fettsäuren in der Margarine deutlich schlechter vom Körper aufgenommen werden können. Das Gesundheitsimage verdankt die Margarine der Werbeindustrie, die uns hier Märchen auftischt. Das wusste schon Oma und setzte auf Butter

2) Butter ist besser als Fruchtjogurt oder Bircher Müsli. Da ist soviel Zucker drin, dass Sie auch gleich Zucker in Kaffee kippen können (machen manche tatsächlich).

3) Butter ist auch auf jeden Fall besser zum Obst zu essen als Müsli (zu Getreide ein anderes Mal mehr).

4) Butter ist besser als Milch, da es wahrscheinlich in geringeren Mengen zum Obst genommen wird. Milch ist ein Wachstumsförder, deshalb bekommen Kinder und Kälbchen Milch: Wenn Nicht-Säuglinge Milch bekommen, wachsen sie auch, aber in die Breite.

Warum nicht zuviel Butter?

In Butter sind nicht die besten Fettsäuren – die sind in Hochseefisch (auch dazu später einmal mehr). Aber Fisch im Obstsalat?

Wer viel Butter isst, muss sich auch bewegen. Grund sind die Fettsäuren, die sich bei fehlender Bewegung in schädliche (schlechtes- Cholesterin-fördernde) Fettesäuren umwandeln. Bei guter Bewegung werden sie aber in entzündungshemmende Fettsäuren umgesetzt.

Fazit:

Für mich gilt: Butter zum Obst (wahlwiese auch in den Kaffee) ist eine gute, wenn auch nicht die beste Idee. Aber bevor Fruchtjogurt, Zucker oder Milch rein kommt, ist Butter in jedem Fall die bessere Wahl, mit Bewegung sogar ein fast ideales Frühstück.

Ideal sind Hotels, die Leinöl haben, ein Löffel davon in den Obstsalat ist perfekt.