Biologie der Begeisterung – ein Erfahrungsbericht

Am 10. und 11. Oktober nahm ich an einem Seminar des Ersten Deutschen Zentrums für Leistungsmanagement im Schloss zu Hopferau teil. Abseits der üblichen Feedbackbögen möchte ich nun den Veranstaltern eine Rückmeldung und Interessenten einen Einblick in das Programm geben. Das zweitägige Seminar „Biologie der Begeisterung“ vermittelt was hinter Begeisterung und Motivation steckt. Außerdem wird  erklärt wie es zu Stress kommt und wie wir diesen vermeiden können. Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Biologie, Neurologie, Schlafforschung und den Ernährungswissenschaften erfolgt der Transfer in die beruflichen Praxis sowie den privaten Alltag.

Das Seminar
Nach der Fahrt ins Allgäu und einem gesunden Frühstücksbuffet bestehen aus Obst, Nüssen, Müslis, Smoothies und Fruchtsäften ging es planmäßig um 9:30 los. Im hellen Tagungsraum erwartete uns neben den Schreibunterlagen jeweils eine Ausgabe des Buchs „Das Geheimnis der Leistungsfähigkeit“. Ein erweitertes Handout, welches so gut wie alle Inhalte des Seminars weiterführend abdeckt und zudem ein 5-Wochen Ernährungs- und Sportprogramm beinhaltet. Trainer Alexander Feil stellte sich kurz vor: Aus der Schulmedizin kommend führt er mittlerweile eine Naturheilpraxis mit ganzheitlichen Ansatz in Stuttgart. Dann waren wir sechs Teilnehmer gefragt. Zur Vorstellungsrunde gehörte auch die Frage nach unseren Wünschen und Erwartungen an das Seminar. Diese griff Herr Feil auch gleich auf und besprach mit uns einen groben Fahrplan für die nächsten zwei Tage. Ziel war es, uns Werkzeuge mit auf den Weg zu geben, die jeder dann ganz individuell im privaten wie beruflichen Alltag zur Anwendung bringen kann.

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Stress und Begeisterung
„Wann ist die beste Zeit Entscheidungen zu treffen?“ Die erste Frage des Tages wurde von Herrn Feil mit einem anschaulichen Beispiel bzw. einer wissenschaftlichen Studie beantwortet. Danach lernten wir die drei Entscheidungssysteme im Gehirn kennen, der langsam planende präfrontale Cortex, das schnelle, instinktive Stresssystem mit dem Hormon Cortisol und das lernende Belohnungssystem, der Hippocampus. Anschließend haben wir die Faktoren angesprochen die zu Stress führen können. Aufgabe war es selbst die 10 größten Faktoren oder Situationen in denen wir Stress verspüren, zu definieren. Danach entwickelten wir Strategien um diese Faktoren aufzulösen und ergründeten, was uns daran hindert Veränderungen vor zu nehmen. Eine wichtige Erkenntnis des Seminars ist daher: Der wichtigste Gegenspieler von Stress ist die Begeisterung, die wir für unsere alltäglichen Aufgaben leider viel zu wenig verspüren. Eine wirkungsvolle Gegenmaßnahme ist daher, sich z.B. schon an kleinen Erfolgen zu erfreuen.

Energie
Dann folgte ein medizinisches Thema: der Fett- und Zuckerstoffwechsel. Die meisten Menschen befinden sich im Zuckerstoffwechsel der einige Nachteile wie schneller Energieverlust, Übergewicht und Heißhunger zur Folge hat. In den Fettstoffwechsel gelangt man, durch Ausdauersport und kohlenhydratarmer Ernährung. Wer sich daran hält setzt logischerweise erst gar nicht an und kann und darf auch deutlich mehr essen. Entsprechen gesund war auch das Essen während des Seminars im Schloss Restaurant. Sehr spannend war auch der Themenkomplex: sichere/unsichere Welt. Zusammengefasst bedeutet  eine tatsächlich unsichere oder so wahrgenommene Welt auf lange Sicht ein verkümmern unseres Lernsystems im Gehirn. Die amerikanischen Soldaten im 2. Irak krieg hatten bereits nach 18 Monaten, einen im MRT messbar, kleineren Hippocampus. Zurück in der Heimat dauerte das Nachwachsen des für das Lernen zuständigen Gedächtnisses das Dreifache der Zeit, also etwa viereinhalb Jahre. Ein großer Hippocampus ist wichtig für das erschließen neuer Dinge, das Lesen, Lernen und er hält uns auch später im Alter fit. Daher ist es auch in unserer medialen Welt wichtig, nicht nur negative Nachrichten, brutale Filme und Videospiele zu konsumieren, denn unser Gehirn reagiert auf realistische Bilder egal ob real oder fiktiv. Je weniger diese Gehirnregion für unsere Entscheidungen nutzen desto mehr müssen wir uns auf unser instinktives auf Stresshormonen basiertes Entscheidungssystem verlassen. Die Folgen sind z.B. Antriebslosigkeit und Burnout. Stress beeinflusst unseren Energiehaushalt negativ, dies ist eine weiter wesentliche Erkenntnis des Seminars. Das Immunsystem bestimmt unsere Stressresistenz, dies verdeutlichen der Blick auf das „magische Dreieck“ des täglichen Energieumsatzes einer durchschnittlichen Person.

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Wenn einer der drei „Energieverbraucher“ mehr Kalorien benötigt dann fehlt diese an anderer Stelle. Machen wir also z.B. Bodybuilding oder Ausdauersport, müssen wir unserem Körper mehr Energie in Form von Nahrung zuführen, ansonsten fällt uns bei akuter Belastung das Denken schwer und wir sind anfälliger für Krankheiten. Wer ständig unter Strom steht, bei dem führt die psychische Belastung zur Aktivierung der physischen Schmerzzentren im Gehirn, so kann eine chronische niederschwellige Entzündung im Körper entstehen. Die Organe und Zellen des Immunsystems sind ständig aktiv und verbrauchen dementsprechend viel Energie, die an anderer Stelle fehlt. Menschen die unter akutem Stress stehen werden so auch nicht mehr „richtig“ Krank oder Gesund sondern befinden sich lange Zeit in einem Zwischenzustand. Krankheiten wie Erkältung und Fieber dauern länger und kehren immer wieder zurück, behandelt man diese sofort mit Paracetamol oder Ibuprofen so kann sich ein Memory-Effekt einstellen der zu chronisch erhöhter Temperatur und erhöhtem Stressaktivität des Körpers führt.

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Ein gesundes Immunsystem hingegen gleicht Krankheiten und Stress aus und sorgt für einen ausgewogenen Energiehaushalt. Daher haben wir dann auch einen Spazierlauf rund um Hopferau gemacht.

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Weiteres Thema war der Stoffwechsel unserer Zelle: Wie viel Energie wir aus Zucker, Kohlenhydrate und Fett gewinnen? Wann ist die Verbrennung effektiv und wann aktiv? Und wie kann diese beeinflusst werden? Die verschiedenen Energieumsätze der Zelle zeigte noch einmal deutlich die unterschiede des Zucker- und Fettstoffwechsels. Am Abend wurden dann die in gemütlicher Runde die Seminarinhalte noch einmal resümiert und Wünsche für den nächsten Tag geäußert.

Ernährung
Wie am Abend zuvor gewünscht stand der zweite Tag weiter im Zeichen der Ernährung. Es ging mit dem Thema Stoffwechsel weiter. Insbesondere das Beispiel Diabetes hat anschaulich aufgezeigt welche Mechanismen in unseren Zellen zusammenspielen. Wertvolle Tipp dazu waren: Sich den Tag über auf 2-3 Mahlzeiten zu beschränken und zwischendurch keine zucker-/kohlenhydrathaltige Snacks bzw. Getränke zu konsumieren. Die halten den Blutzuckerspiegel über den Tag hinweg hoch, die Durchlässigkeit der Zellwände nimmt ab und führt so zu einem überlasten der Bauchspeicheldrüse, die immer mehr Insulin produzieren muss. Besonders tückisch sind da Light Produkte mit Süßstoffen, diese suggerieren dem Gehirn eine Zuckerzufuhr und fährt dann die Insulinproduktion nach oben. Doch bei den Zellen kommt kaum Energie an, diese melden dann einen erhöhten Bedarf der wiederum zu Heißhunger und damit meist zu einer höheren Energieaufnahme im Gegensatz zu normalen Produkten führt.

Herr Feil ging außerdem auf die Fülle der angebotenen Nahrungsergänzungsmittel ein. Wirklich sinnvoll ist (außer bei Krankheit und Mangelerscheinungen) es Vitamin D und Magnesium zu sich zu nehmen. Vitamintabletten helfen nicht wirklich gegen Stress. Hilfreicher sind ausreichender Schlaf (7-8 Stunden), viel Trinken (spült die Stresshormone aus Leber und Niere) und das Pflegen sozialer Kontakte. Anderes großes Thema war der Biorhythmus und die dafür zuständigen Hormone Melatonin und Cortisol. Wir lernten, wie diese uns müde und wach werden lassen und wie die Industrialisierung unseren Schlafrhythmus immer weiter verschoben hat. Insbesondere das blaue Licht der Bildschirme und das legen von immer mehr Aktivitäten in unsere eigentliche Ruhephase sorgt hier für Probleme.

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Da wir den umfangreichen Seminarinhalt recht konzentriert durchgearbeitet hatten, blieb am Ende noch Zeit für zwei Bonusthemen aus dem Bereich der Psychologie: Priming und Glaubenssätze (Affirmationen). Doch diese hier zu besprechen führt jedoch zu weit. Vielleicht finden diese bei zukünftigen Blogbeiträgen Erwähnung.

Fazit Die Trainer des Zentrums für Leistungsmanagement legten großen Wert darauf, das Seminar interaktiv zu gestalten und individuelle auf die Teilnehmer abzustimmen. Zwischenfragen führen zwar immer wieder zu Themenwechseln, doch dafür ist das Seminar sehr nah an den Bedürfnissen der Teilnehmer. Auch die Gruppengröße war von Vorteil.

Die Kombination aus theoretischen Fachwissen und den Beispielen aus dem Praxisalltag von Alexander Feil machten das Programm sehr wertvoll. Die Abgeschiedenheit und Ruhe des Schloss in Hopferau, das Alpenpanorama und die gute Luft haben das fokussierte Arbeiten zusätzlich begünstigt. Aufgrund des hohen Praxisbezugs kann ich das Seminar allen empfehlen die einmal einen wissenschaftlich medizinischen Blick hinter die Kulissen von Begeisterung, Stressresistenz und Leistungsfähigkeit nehmen möchten!

Ernährung im Herbst: Von Kürbis und Kartoffel

So langsam steht uns der der Herbst ins Haus. Die Blätter an den Bäumen färben sich herbstlich bunt, der Wind bläst stärker und wir packen die warmen Klamotten im Schrank nach vorn. Die kälteren Tage verlocken jedoch dazu Winterspeck anzulegen. Fettes und schweres Essen macht satt und hält warm, ist aber meist vitaminarm. Daher ist es gerade zu dieser Jahreszeit, besonders wichtig, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Denn mit dem Herbst steht auch die Erkältungszeit vor der Tür. Geeignete Speisen sind da der Eintopf oder eine Suppe mit viel Gemüse, die lecker schmeckt und schön von innen wärmt. Grundbestandteil dieser flüssigen Speisen ist  traditionsgemäß die Kartoffel.

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Vitamin C beugt vor
Die aus dem Hochland Südamerikas stammende Kartoffel wurde 1526 vom spanischen Eroberer Pizarro nach Europa gebracht. Anfangs wussten die Europäer nicht viel mit der Knolle anzufangen. Viele Jahre später setzte sich die Kartoffel als Heilmittel durch, denn eine mit der Schale gekocht Kartoffel enthält noch etwa 14-17mg Vitamin C. Damit gehört sie zwar nicht zu den Spitzenreitern unter den Vitamin C haltigen Nahrungsmitteln, gegen Skorbut war sie aber schon damals erfolgreich.

Herbst, Hormone und die Kartoffel
Wenn die Tage im Herbst kürzer werden fühlen wir uns oftmals müde, traurig und lustlos. Das liegt an dem Hormon Melatonin welches sich durch weniger Sonnenlicht auf unserer Haut und den Augen vermehrt bildet. Es steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus und ist wichtig für gesunden Schlaf. Grund dafür ist das Melatonin in der Zirbeldrüse unseres Gehirns unter anderem aus dem Glücklich-Macher Serotonin gebildet wird. Serotonin wirkt unter anderem auf unser zentrales Nervensystem und dort direkt auf unsere Stimmungslage. Serotonin ist in Lebensmitteln enthalten, kann dem Körper bzw. Gehirn aber nicht einfach so zugeführt werden, es muss der Körper im Gehirn erst selbst bilden. Hauptsächlich wird Serotonin aus den in Lebensmittel enthaltenen Aminosäure Tryptophan gebildet, dazu braucht es aber auch Kohlenhydrate. Die durch die Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate regen die Insulinausschüttung an was wiederum dafür sorgt das die Muskeln für ihre Aktivität vermehrt andere Aminosäuren aufnehmen. So kann die Aminosäure Tryptophan ohne Probleme und in größerer Menge in unser Gehirn gelangen und dort in Serotonin umgewandelt werden. Schokolade und andere zuckerhaltigen Süßigkeiten sorgen für einen schnellen Anstieg des Insulins und damit auch für eine hohe Bildung von Serotonin. So schnell wie sich das Hormon bildet, genau so schnell baut es sich aber auch wieder ab. Besser sind da Produkte mit komplexeren Kohlenhydraten, wie Vollkorn oder eben die Kartoffel. Diese werden langsam verdaut und halten den Blut-Zucker-Spiegel sowie die Insulinausschüttung konstant.

Die Kohlenhydrate der Kartoffel
Neben den komplexen Kohlenhydraten, in Form von Stärke, enthält die Kartoffel auch leicht zerlegbare Kohlenhydrate. Wie sich Kartoffeln auf den Blutzuckerspiegel auswirken hängt von Sorte und Zubereitung ab. Festkochende Sorten wie Sieglinde oder Nicola enthalten resistente Stärken, die langsamer aufgespalten werden und dementsprechend den Blutzuckerspiegel langsamer steigen lassen. Festkochende Kartoffelsorten wie Adretta oder Augusta sind weniger resistent und können so für einen schnellen Blutzuckeranstieg, überhöhter Insulinproduktion und Heißhungerattacken führen. Bei der Zubereitung gilt, je weniger die Knollen verarbeitet sind desto komplexer bleiben die Kohlenhydrate. Das Maß für die Wirkung von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln auf den Blutzuckerspiegel wird Glykämischer Index (GI) genannt. Produkte mit einem hohen GI enthalten Kohlenhydrate, die schnell ins Blut übergehen und den Blutzuckerspiegel rapide ansteigen lassen. So hat Kartoffelpüree einen hohen GI im Gegensatz zu Brat- oder Pellkartoffeln, da die Kartoffeln zerstampft wurden. Püree aus der Tüte hat, dank seiner industriellen Verarbeitung zu Pulver, einen noch höheren GI wie das selbst zubereitete Pendant. Neben Sorte und Zubereitung hängt die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel auch davon ab in welcher Kombination die Kartoffel gegessen wird. Fett verlängert die Verweildauer der Speisen im Magen und verzögert so die Verdauung und sorgt so für einen kontinuierlichen, langanhaltenden Anstieg des Blutzuckers. Gerade Menschen die ein Problem mit ihrem Blutzuckerspiegel haben, insbesondere Diabetiker, müssen beim Thema Kartoffeln also ein paar Dinge mehr beachten.

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Die Alternative Kürbis
Wer eine Alternative zur Kartoffel bzw. Süßkartoffel sucht, findet gerade im Herbst mit dem Kürbis ein tolles Gemüse. Kaum ein Lebensmittel verbinden wir so sehr mit dieser Jahreszeit. Es gibt zahlreiche Gründe zum Kürbis zu greifen: Regionale und vor allem saisonale Produkte sind nicht nur nachhaltig sondern auch besonders schmackhaft und sehr gesund. Der Kürbis enthält Vitamine wie die Vorstufe des Vitamin A, das Beta-Carotin, Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen sowie viele sättigende Ballaststoffe. Mit gerade mal 27 Kalorien auf 100 Gramm Fruchtfleisch macht er satt und belastet nicht. Die Wirkstoffe im Kürbis sind zudem leicht entwässernd, was sich positiv auf Bluthochdruck auswirkt. Zugegeben – die wenigsten wählen ihr Essen nach hauptsächlich gesundheitlichen Aspekten aus. Schlussendlich zählt doch der Geschmack. Vorteil des Kürbis: Er nimmt leicht den Geschmack von Gewürzen an und lässt sich so beliebig verfeinern. Wir empfehlen den milden, leicht nussig schmeckenden Hokkaido-Kürbis. Der orange oder grüne Kürbis hat dieselbe Konsistenz wie mehlig kochende Kartoffeln und ist somit eine gute Alternative zum Standartgemüse. Online findet man viele kreative. Wie wäre es mit einem Kürbis-Risotto, Kürbisbrot, Kürbisgnocchi, Ofenkürbis oder dem Klassiker die Kürbissuppe?

Insbesondere für alle Diabetiker birgt der Kürbis Hoffnung: chinesische Wissenschaftler haben herausgefunden das die Antioxidantien und das sogenannte D-Chiro-Inositol im Kürbis dafür sorgt das die beim Typ-1 Diabetes geschädigten Zellen der Bauchspeicheldrüse sich teilweiße erholen und wieder vermehrt das lebensnotwendige Insulin produzieren. Auf Insulininjektionen kann man durch eine Kürbisdiät nicht verzichten, aber diese möglicherweise drastisch reduzieren. In einem frühen Krankheitsstadium können die Wirkstoffe aus dem Kürbis den Krankheitsverlauf deutlich abschwächen.

Einen Überblick über all die verschiedenen essbaren Kürbissorten finden Sie hier:
https://www.daskochrezept.de/magazin/ernaehrung/warenkunde/kuerbissorten-kleine-kuerbis-kunde_150349.html

Meditation – Humbug oder echte Hilfe?

Meditation wird in unserer westlichen Welt trotz des Hypes um fernöstliche Spiritualität, Yoga oder Ayurveda der seit den 2010er Jahren anhält, in der breiten Bevölkerung oftmals als esoterischer Firlefanz angesehen. Dabei gibt sich uns die Möglichkeit, mit einfachsten Mitteln zu innerer Ruhe und neuer Kraft zu finden. Was aber ist eine „Meditation“ überhaupt?

Definition von Meditation
Der Begriff Meditation umfasst Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen, die unsere Gedanken fokussieren, unseren Geist entspannen und so für mehr Leistungsfähigkeit sorgen können. Im Hinduismus und Buddhismus nimmt sie eine ähnliche Bedeutung ein wie das Gebet im Christentum. Hinter der Meditation steht hierbei das Erreichen eines höheren Bewusstseinszustands.

Aber wir sind ja keine Mönche die ihr Leben der Askese und Meditation widmen. Wir sind meist Arbeitnehmer die neben stressigen Terminen und Meetings im Beruf, auch Freizeit und Familie unter einen Hut bringen möchten. Ohne Stress und dem richtigen Ausgleich ist das kaum möglich. Meditative Praxis ist natürlich ein Mittel des Ausgleichs in stressigen Lebenssituationen. Die wenigsten haben die Zeit oder die Lust die „Upanishaden“ zu lesen und einen Yoga- oder Meditationskurs zu belegen. Vor allem braucht es keine Räucherstäbchen, Om-Gesänge und sphärische Klänge, um eine tiefe Ruhe zu erfahren und die Achtsamkeit zu erhöhen. Besonders in akuten Situationen der Überforderung kann ein Repertoire an Übungen kleine Wunder vollbringen.

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Mini Meditation
Mini Meditationen können Sie einfach in Ihren Arbeitsalltag integrieren. Nutzen Sie dafür am besten einen Ruheraum, die Küche oder notfalls die Toilette. Denn es geht darum, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Setzen Sie sich in aufrechter Position auf einen Stuhl oder im Schneidersitz auf den Boden. Schließen Sie Ihre Augen und Atmen Sie ruhig und langsam ein und aus. Konzentrieren Sie sich dabei auf Ihren Atem und stellen Sie sich vor, wie die Luft durch Ihren Körper fließt. Fangen Sie nun an, langsamer zu atmen und mit jedem Atemzug die Luft ein wenig tiefer einsinken zu lassen, bis Sie ein automatisches Heben und Senken der Bauchdecke spüren. Senden Sie Ihren Atem tief in den Bauch und halten Sie ihn bis zu fünf Sekunden, bis Sie anschließend wieder langsam ausatmen. Die Hand auf den Bauch unterhalb des Nabels zu legen kann dabei helfen. Die intensive Bauchatmung verbindet uns mit unserer inneren Mitte, unser Nervensystem entspannt sich und wir fühlen uns mit jedem Atemzug kräftiger.

Fortgeschrittene und Aufgeschlossene können diese Übung um einen weiteren Aspekt erweitern: Nach altindischer Lehre gibt es in unserem Körper sieben Energiezentren (auch Chakren genannt), welche durch konzentrierte Atmung gesondert aktiviert werden können. Geben Sie nun während der Atemübung der Luft, welche Sie einatmen eine zufällige Farbe. Jede ist möglich, hier gibt es kein richtig oder falsch. Die sieben Energiezentren haben eine bestimmte Farbe: Rot steht für den Beckenboden, Orange für den Bereich um den Bauchnabel, Gelb für den Solarplexus, Hellgrün für das Herz, Violett für die Stirn und Weiß für den Scheitel des Kopfes. Falls Ihnen eine der genannten Farben in den Sinn kommt, versuchen Sie die Atmung gezielt in diesen Bereich zu lenken und das Energiezentrum so zu stärken. Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, Sie atmen alles aus, was Sie loswerden möchten – also z.B. Müdigkeit oder Trägheit. Der ausgeatmeten Luft können Sie ebenfalls eine Farbe geben. Viele Menschen denken dabei an Grau oder Braun. Verfolgen Sie, wie der farbige Atem durch Ihren Körper fließt. Nach 10-15 tiefen Atemzügen öffnen Sie die Augen und dürften sich frisch und wach fühlen.

Stress abwehren
In stressigen Situationen, in denen alles aus dem Ruder zu laufen scheint, kann ein mentaler Rettungsanker, der beruhigt und den Blick für das wesentliche schärft, sehr hilfreich sein. So ein Anker kann ein Satz wie z.B. „Handeln nicht Jammern“, „Ich bin die Ruhe“ oder „Ich habe die Kraft“ sein. Überlegen Sie sich einen eigenen Satz, der Ihnen hilft, stressige oder überfordernde Situationen zu meistern. Dieser sollte kurz und positiv formuliert sein. Vermeiden Sie Verneinungen oder negative Wörter. In dieser Übung wiederholen Sie den kurzen Satz in Gedanken immer wieder – nicht zu schnell und für etwa drei Minuten. Sind Sie alleine können sie Ihren Satz auch laut sprechen oder summen. Konzentrieren wir uns auf unsere persönlichen Worte werden drängende Gedanken ausgeschaltet und positiv auf das Unterbewusstsein eingewirkt. Verschiedenste Studien zeigen, dass wiederholtes Aufsagen eines Satzes oder Wortes zu einer Beruhigung des Geistes, einer Senkung des Blutdrucks und Reduktion von Stress-Hormonen führt.

Ruhe finden
Innere Unruhe und Nervosität gehören in Zeiten des Internets und der medialen Reizüberflutung der Medien zu den negativen Eigenschaften vieler Menschen. Körperliche Aktivität und bewusste Bewegung reduzieren den Spiegel der Stresshormone im Blut. Angestaute Energie wird kanalisiert, kann abfließen und der Geist kommt endlich zur Ruhe. Die kleinen und großen Überraschungen des Alltags sorgen nicht mehr für Unruhe und Sie können ihnen einfach gelassener entgegentreten. Eine Bewegungs-Meditation kann in etwa so ablaufen: Nehmen Sie einen festen Stand ein, die Füße etwa hüftbreit auseinander. Achten Sie auf einen geraden Oberkörper und richten Ihren Blick gerade aus nach vorn. Heben Sie einen Ihrer Füße an und machen Sie einen Schritt. Versuchen Sie diesen möglichst langsam zu nehmen. Sinn der Übung ist es, jedes Detail der Bewegung zu spüren. Dinge, die sonst im unbewussten verborgen bleiben, wie die Bewegung des Oberkörpers, das Kippen der Hüfte, das Abrollen des Fuß von der Ferse zum Ballen und natürlich das Anspannen der Muskeln. Nehmen Sie sich Zeit für fünf bis sechs Schritte. Im Anschluss können Sie ihre Beine locker ausschütteln. Bewegungs-Meditationen sollen den im Körper festgehaltenen Ballast des Alltags lösen und so den Zugang zu Stille, Achtsamkeit und entspanntem Sein erleichtern.

Meditationen sind also so vielfältig wie die Menschen selbst. Jeder kann seinen Weg und Umgang mit den mentalen und körperlichen Entspannungsübungen finden. Meditation kann professionell mit dem Hintergedanken der spirituellen Bewusstseinserweiterung durchgeführt werden oder sie dient einfach nur der Beruhigung. Die positiven Effekte überzeugen. Wenn Sie noch etwas tiefer in die Welt der Mini-Meditationen eintauchen wollen, haben wir auch noch eine App-Empfehlung für Sie. Die kostenlose App „Mini Meditation“ enthält acht Mediationen oder auch Impulse für verschiedene Alltagssituationen und ist für iOS und Android verfügbar.

Der erste Eindruck

Unseren ersten Eindruck fassen wir sehr schnell. Personen, Objekte oder Szenen werden von uns in einer Zehntelsekunde eingeschätzt und beurteilt. Das gilt besonders bei der Bewertung von Vertrauenswürdigkeit und Attraktivität beim Betrachten menschlicher Gesichter. Man geht davon aus, dass die Fähigkeit sich einen ersten Eindruck in einer solch hohen Geschwindigkeit zu machen, evolutionär bedingt ist. Als sich die ersten Lebewesen mit Augen entwickelten, war es wichtig, aufgrund von anfänglichen Erfahrungen mit Fremden sehr schnell zwischen Artgenossen und potentiellen Fressfeinden unterscheiden zu können. Je weniger Zeit das Erkennen der Situation benötigt, desto höher sind die Überlebenschancen im Risikofall. Diese Fähigkeit hat sich im Lauf der Jahrmillionen dahin entwickelt, dass wir ebenso schnell Absichten, Emotionen und Situationen beurteilen können.

Der trügerische Eindruck

Der erste Eindruck ist hilfreich, führt aber auch oft zu einer falschen Beurteilung aufgrund von Stereotypen und Vorurteilen. Nicht umsonst sind Sätze wie „Es ist nicht alles Gold was glänzt.“ und „Der Schein trügt.“ fest in unserem Sprachgebrauch verankert. Ein Beispiel wie unser Gehirn uns trügen kann ist die über 100 Jahre alte Müller-Lyer-Illusion, die 1889 vom deutschen Psychiater und Soziologen Franz Müller-Lyer entdeckt wurde. Sie gehört zu den berühmtesten Optischen Täuschungen.

Welche der beiden horizontalen Linien ist länger oder sind beide gleich lang?

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Auf den ersten Blick erscheint die obere Linie mit den Pfeilspitzen nach Innen länger als die darunter liegende Linie mit den Pfeilspitzen nach oben. Diese Illusion bleibt auch nach längerem Betrachten bestehen. Für diesen Effekt haben Wissenschaftler noch keine einhellige Erklärung finden können. Denn tatsächlich sind die Linien gleich lang.

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Eine kulturvergleichende Studie zeigte, dass die Täuschung nur bei Menschen auftritt, in deren Alltag gerade Linien auftauchen. Für die indigenen Menschen des San Volkes im südlichen Afrika besteht die Täuschung nicht. Am stärksten ausgeprägt ist die Illusion für Menschen aus dem westlichen Kulturkreis. Die Täuschung ist ein gutes Beispiel dafür, dass nicht alles stimmen muss, was naheliegend ist.

Vom schnellen und langsamen Denken

Die bisher genannten Phänomene lassen sich auf die Art und Weise wie unser Gehirn denkt, zurückführen. In seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ beschreibt der israelisch-US-amerikanische Psychologe und Wirtschafts-Nobelpreisträger Daniel Kahneman seine These von den zwei Arten des Denkens. Sein Fazit ist, dass wir niemals immer und überall optimal handeln können, wichtige Entscheidungen werden fehleranfällig bleiben. Vor allem wenn es schnell gehen muss. Wir gehen davon aus, vernünftig und analytisch zu Denken und zu Handeln aber unser Gehirn fällt oft auf ganz simple Tricks herein. Großen Einfluss haben Zufälle und unsere fehleranfällige Intuition, dabei steht der Verstand meist hinten an, denn unser Gehirn liefert schnelle Antworten.

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Eine „einfache“ Aufgabe
Ein Schläger und ein Ball kosten 1,10 Dollar. Der Schläger kostet einen Dollar mehr als der Ball. Wieviel kostet der Ball?

Die logische Antwort lautet hier doch: Der Ball kostet 10 Cent. Diese Antwort haben rund 80 % der Probanden in Kahnemans Studie gegeben. Hier hat das schnelle Denken, System 1 gegriffen. Die anderen 20% haben System 2, das langsame Denken eingeschaltet und sind so auch auf die richtige Lösung gekommen. Der Schnellschuss mit der Lösung: „Der Ball kostet 10 Cent.“ ist tatsächlich falsch, denn die Bedingung dass der Schläger einen Dollar mehr kostet ist dabei nicht erfüllt. So kostet er nur 90 Cent mehr. Die richtige Lösung lautet der Ball kostet 5 Cent und der Schläger ist für damit für 1 Dollar und 5 Cent zu haben.

Die zwei Systeme

Unser Gehirn hat zwei verschiedene Arten und Weisen zu Denken:
System 1: schnell, automatisch, permanent aktiv, emotional, stereotypisierend, unbewusst
System 2: langsam, anstrengend, selten aktiv, logisch, berechnend, bewusst

Um in jeder Situation angemessen reagieren zu können brauchen wir Menschen beide Systeme. Das erste kann riesige Datenmengen verarbeiten. Wir nehmen mit ihm die Umwelt wahr, es lässt uns Gegenstände erkennen, steuert unsere Aufmerksamkeit und lässt uns Angst oder Ekel empfinden. Besonders gut kann es assoziieren, erwähnt jemand die Hauptstadt Italiens, liefert das System 1 sofort „Rom“. Das schnelle Denken übernimmt also viele lebenswichtige Funktionen in unserem Gehirn, da es aber im unterbewussten arbeitet sind die Assoziationen oft falsch. Es ist also durchaus sinnvoll zu zögern und sich nicht von Emotionen und dem ersten Eindruck leiten zu lassen. Das schnelle Denken lässt sich aber nicht abstellen, nur kontrollieren. Es ist anstrengend denn System 2 braucht seine Zeit, nimmt uns viel Energie und wir fühlen uns schnell ausgelastet und erschöpft. Daher verfallen wir auch gerne wieder zurück in alte Bahnen, lassen uns von Intuition und Vorurteilen leiten. Aktiv dagegen vorgehen können wir nur wenn uns dieser Vorgänge bewusst werden bzw. sind.

Wer mehr über unser Gehirn, das menschliche Verhalten und die daraus resultierende Begeisterung und Motivation erfahren möchte, empfehlen wir unser offenes Seminar „Biologie der Begeisterung“. Die nächsten freien Termine finden bereits im Oktober statt. Termine und eine Seminarbeschreibung finden Sie unter http://www.zentrum-fuer-leistungsmanagement.com/termine.

Vom Nutzen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements

Der Wandel der Arbeitswelt hat uns fest im Griff. Change-Prozesse und die Digitalisierung machen neben großen Konzernen auch vor klassischen KMU´s nicht halt. Das bekommen auch die Mitarbeiter dieser Unternehmen deutlich zu spüren. Steigender Wettbewerbsdruck,  eine Vielzahl von Meetings und zu bewältigende Mails sowie Termindruck sind nur einige der modernen Stressohren, denen wir uns in der heutigen Arbeitswelt ausgesetzt sehen. Umfragen und Statistiken zeigen ein damit verbundenes Ansteigen berufsbedingter Erkrankungen – sowohl physischer als auch psychischer Natur. Viele Unternehmen haben dies zum Glück bereits erkannt und setzen sich aktiv für den Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter ein. Denn nur eine gesunde und vor allem motivierte Belegschaft trägt zum Erfolg eines Unternehmens bei. Schlagwörter sind dabei immer häufiger das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) sowie die hierzu gehörende betriebliche Gesundheitsförderung.

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Einige Personalentscheider schrecken aber noch vor zu großen Investitionen zurück. Die Unsicherheit, ob ein BGM einen „Return of Investment“ mit sich bringt, scheint ihnen zu hoch. Diese Angst können wir Ihnen mit nur einer Zahl nehmen. Aktuelle Erhebungen des Krankenversicherers AOK zeigen, dass bei einem sinnvollen Einsatz eines BGM die krankheitsbedingten Fehltage in der Regel um 25 Prozent sinken. Dies bedeutet also auch eine enorme finanzielle Einsparung.  Aber es gibt noch weitere gute Gründe, ein BGM in die Unternehmensstruktur zu implementieren. Dies betrifft zunächst die große Mehrzahl der Arbeitnehmer. Bei einem sinnvollen und vor allem breit gefächerten Einsatz von betrieblichem Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung, das bedeutet, den Mitarbeitern werden unterschiedlichste Programme vom Lauftreff bis zum Kochkurs geboten, kommt es zu einer deutlichen Verbesserung der körperlichen und psychischen Kräfte. Langfristig sollte das auch die Arbeitgeber freuen. Firmen mit einem gut funktionieren BGM berichten nicht nur über eine höhere Produktivität und Qualität der geleisteten Arbeit, sondern können auch mit einer stärkeren Wettbewerbsfähigkeit punkten. Des Weiteren lassen sich in Zeiten des Fachkräftemangels durch ein verbessertes Unternehmensimage leichter neue Mitarbeiter rekrutieren – und auch die Fluktuation geht nachweislich zurück. Vor allem die hervorragend ausgebildeten Generation Y und Z sind auf der Suche nach solchen modernen Arbeitgebern. Auch in Zeiten von vermehrten Change-Prozessen ist ein gut funktionierendes BGM ein erfolgreiches Mittel, um seine Mitarbeiter zu motivieren. Wer sich gesund ernährt und ein auf sich abgestimmtes Sportprogramm verfolgt, wird entscheidungsfreudiger und auch veränderungsbereiter werden.

BGM und BGF als Projekt?  – zum Scheitern verurteilt!

Vor allem für Unternehmen des Mittelstandes und die sog. „Hidden Champions“ hört sich das natürlich hervorragend an. Einen Lauftreff organisieren und die Mitarbeiter für zehn Sitzungen zum Yoga schicken und schon steigt die Produktivität. Und das alles bei überschaubaren Kosten. Doch genau hier liegt der Fehler. Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier. Das heißt, wer nicht schon vorher auf seinen Körper geachtet und seine Gesundheit in den eigenen Fokus gerückt hat, wird es höchstwahrscheinlich auch nach einem Projekt von zehn Sitzung nicht alleine schaffen, sein persönliches Gesundheitsmanagement dauerhaft zu ändern. Vielmehr führt ein Rückfall in alte Gewohnheiten und eine mögliche Gewichtszunahme oder das Auftreten alter gesundheitlicher Problem zu Frustration und Enttäuschung. Ein BGM sollte daher also nahezu dauerhaft geplant werden, um auch einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg sicherstellen zu können.

Veränderungsbereitschaft vorleben ist wichtig

Bevor es jedoch möglich ist, die breite Masse der Belegschaft für einen Change-Prozess wie dem Einführen eines BGM zu begeistern, muss es gelingen, die Führungsmannschaft eines Unternehmens von dessen Wichtigkeit zu überzeugen. Gerade langjährige und erfolgreiche Führungskräfte lassen ungern von ihrem Führungsstil ab. Wer selbst nicht bereit ist, an sich und seinen Gewohnheiten zu arbeiten, wird dies auch nicht an seine Mitarbeiter weitergeben können. Genau hierfür hat das >Erste Deutsche Zentrum für Leistungsmanagement< innovative Konzepte zum langfristigen Erfolg von Veränderungsprozessen entwickelt.